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Rheinpreußen und seine staatswirthschaftlichen Interessen in der heutigen europäischen Staaten-Krise : oder vergleichende Betrachtungen über den frühern und den gegenwärtigen Zustand der königlich preußischen Rheinlande, mit volkswirthschaftlichen Vorschlägen und statistischen Nachweisungen
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und gediegenere Ansichten mit in den Kreis ihrer Wirk-samkeit/ sondern auch eine vollkommnere allgemeine Bil-dung, welche den erlaubten Lebensgenuß eben so wenig an-feindet, und dadurch die gehässige und schädliche Scheide-wand zwischen Geistlichen und Laien, ein Beförderungs-mittel des priesterherrschaftlichen Kastengeistes vermeidet, alsbei starren unwesentlichen, im Widerspruche besserer Einsichtund auf Kosten des versöhnlicheren christlichen Geistes beste-henden Formen beharrt, und sich dadurch ein tieferes Ein-greifen in alle Richtungen des Lebens versagt. Ohne derEhre unserer ältern Kirchendiener zu nahe treten zu wollen, fern sei von mir eine so unziemende Antastung glaubeich behaupten zu dürfen, daß, wenn man eine Vergleichungzwischen den frühern und den seit dem Wiederaufleben wissen-schaftlicher Thätigkeit am Rheine gebildeten und wirksamenGeistlichen anstellen wollte, der Vortheil im Allgemeinenentschieden auf der Seite der letztern sein würde. Unsäg-liche Herabwürdigung mußte der Beruf des Priesters durchdie Grundsatze von Buonaparte's Verwaltung erfahren,da nach diesen in den gesammten Beziehungen des StaatsAlles genügte, sobald es nur brauchbar war. Auf denStand der Geistlichen angewandt, zeigen solche Grundsätzedie scheußlichsten Folgen; man nimmt aus Mangel wohlunterrichteter Jünglinge solche, welche die Bekanntschaftder Alten so wenig gemacht haben, daß sie kaum die An-fangsgründe der Lateinischen Sprache verstehen; vollkom-men unwissende, ja kopflose Menschen drängen sich hinzu,um nur ein schnelles und angenehmes Unterkommen zufinden. Man sucht endlich nur durch die Wahl diesesBerufs dem Kriegsdienstzwange, der alle übrigen Stände