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Rheinpreußen und seine staatswirthschaftlichen Interessen in der heutigen europäischen Staaten-Krise : oder vergleichende Betrachtungen über den frühern und den gegenwärtigen Zustand der königlich preußischen Rheinlande, mit volkswirthschaftlichen Vorschlägen und statistischen Nachweisungen
Entstehung
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Schullehrer, die selbst nur unvollkommen lasen und schrie-ben, zum Lehren dieser Fähigkeiten aber ganzlich ungeschicktwaren; viele Gemeinden hatten keine Lehrer, andere hattensie eine gewisse Zeit hindurch; wo sie ausfiarben, warddie Wiederbesetzung Ler Stellen oft Jahre lang verschoben.

So mangelhafte Unterrichtsmittel äußerten einen sehrungünstigen Einfluß auf die Gemüther der heranwachsendenGeneration. Der größte Nachtheil bestand darin, daßSinn und Empfänglichkeit für die Fortschritte der höhernBildung erstickt wurden. Der unvollkommene Zustand derBildungsanstalten erschien selbst Männern, welchen vorzüg-liche Einsicht zugeschrieben wurde, nicht als Uebelstand,weil er einmal dem.geringen, vom Staate dazu bestimmtenAufwande (oder dem, welchen man wirklich dazu verwandte)entsprach, auf der andern Seite aber in sich selbst abge-schlossen den Verhältnissen, die ihn hervorgerufen hatten,angemessen war, indem er zur Schöpfung von Beamten,wie man sie bedürfte, genügte. Ja, man sah selbst etwasVortreffliches darin, daß man Alles entfernt hatte, wovonpraktischer Vortheil nicht augenfällig zu erwarten stand.Die nachtheiligen Folgen davon erstreckten sich auf denganzen Verband der bürgerlichen Gesellschaft; materialistischeAnsichten herrschten allein; dem Vorhandenen ward gehul-digt, ohne Rücksicht darauf, mit welchem Rechte und answelchem Grunde es bestehe. Eine öffentliche Meinunghatte es nicht mehr gegeben, weil der Inhalt der Fran-zösischen Blätter der Ausdruck der von Napoleon besol-deten oder in Furcht erhaltenen. Zeitungsverfasser war.Vergleichungen mit dem, was die Vergangenheit dargebotenhatte, ließen das Gegenwärtige als etwas Ausgezeichnetes