Krönungsfeier.
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mit Segnungen heimgesucht hast.« Versus: »Du hast eineKrone von kostbarem Gesteine auf sein Haupt gesetzt.«
»Nun erhebt der König sich, legt den königlichen Man-tel ab und wird durch die Erzbischöfe von Mainz und Trierzu den Stufen des Altars geführt, wo er sich in Kreuzesformhinlegt, während von zwei Klerikern die Litanei gesungenwird. Es erhebt sich der Erzbischof von Köln, den Stab inder Hand haltend, von seiner Stelle und betet: »Dass Du die-sen Deinen Diener N. zum Könige erwählen wollest.« Klerus:»Wir bitten Dich, erhöre uns.« Der Erzbischof von Köln: »DassDu ihn segnen f, erhöhen f und weihen f wollest.« Klerus:»Wir bitten u. s. w.« Der Erzbischof: »Dass Du ihn glück-lich zur Königs- und Kaiserwürde erheben wollest.« Klerus:»Wir bitten u. s. w.« Dann setzen jene beiden Kleriker dieLitanei fort und vollenden sie: »Dass Du unsern Pontifexu. s. w.«
yiKönigs-Examen. Scrutinium. Nach beendigter Litaneierheben sich der König und der Kölner Erzbischof. Dieserfragt jenen: »Willst Du an dem heiligen, dem katholischenVolke überlieferten, Glauben festhalten und denselben mitgerechten Werken bewahren?« Der König: »Ich gelobe es.«Der Erzbischof: »Willst Du der heiligen Kirche und ihrenDienern ein treuer Hüter und Beschützer sein?« Der König:»Ich gelobe es.« Der Erzbischof: »Willst Du das Dir vonGott verliehene Reich nach der Gerechtigkeit Deiner Vor-gänger regieren und nachdrücklich beschützen?« Der König:»Ich gelobe es.« Der Erzbischof: »Willst Du die Rechte desKönigreiches und des Kaiserreiches aufrecht erhalten und dieunrechtmässig entfremdeten Güter desselben wiedergewinnenund getreu zum Vortheil des König- und Kaiserreiches ver-wenden?« Der König: »Ich gelobe es.« Der Erzbischof:»Willst Du ein gerechter Richter und ein gewissenhafter Ver-theidiger der Armen und der Reichen, der Witwen und derWaisen sein?« Der König: »Ich gelobe es.« Der Erzbischof:»Willst Du dem heiligsten Vater in Christo, dem römischenPapste, und der heiligen römischen Kirche die schuldige Un-terwerfung und Treue ehrfurchtsvoll erweisen?« Der Königlegt zwei Finger seiner rechten Hand auf den Altar undsagt: »Ich gelobe es und werde, so weit ich, auf die gött-