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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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270 Topographie Achens in der Mitte des 14. Jahrhunderts.

Schreiber, protonotarius, Vorsteher der Kanzlei, procurator,Stellvertreter in verschiedener Bedeutung, capellanus altarisb. M. V., capellanus s. Nicolai, cap. s. Michaelis, cap. aposto-lorum Simeonis et Iudei, Pfründner verschiedener Altäreund in verschiedenen Kapellen, diaconus, subdiaconus, Diakon,Subdiakon; vierundzwanzig Johannisherren; luminator, derdie Beleuchtung besorgt, candelator, candelifex, Kerzenmacher,campanator, campanarius, Glöckner, claustrarius, Schliesser,custodiens chorum cum virga, Stabträger, saxifer (cens. 79),(soll saxifer nicht der Schwertträger sein? saxa bedeutetgladiolus, ein kleines Schwert, cf. Du Cange s. v.), organista,Orgelspieler.

Bürgerliche Autoritäten bezeichnen die Ausdrücke: advo-catus, Vogt, Vertreter der Rechte des Königs, viceadvocatus,Untervogt, iudex, Richter, sciütetus, Schultheiss, villicus, Meier,(im Jahre 1313 ist die Meierei mit dem Schultheissenamtverbunden. Der Vogt Arnold versieht beide Functionenvices villici sive sculteti." Quix, Geschieh, der S. Peters-kirche, Urk. 11.), ministeriales, Dienstleute des Königs unddes Reichs, scabinus, Schöffe, magister civium, Bürgermeister,castaldus, Kastoyveltz, Vorsteher einer Grafschaft, preco, He-rold, telonarius, Zöllner, collector censuum, Steuereinnehmer,martmeister, Marktmeister, mercenarius, Söldner.

Beruf und Gewerbe bezeichnen die Ausdrücke: medicusoder phisicus, Arzt, ') mercator, Kaufmann, (in den Jahren1101 und 1190 lassen Achener Kaufleute sich in Ens, imJahre 1192 in Wien nieder) 2 ), institor, institrix, Händler,Händlerin, monetarius, Münzer (seit 1334 bis zum Jahre1344 erscheint Wilhelm Beyssel in den Stadtrechnungen alsBanquier), faber, Schmied, Zimmermann, aurifaber, Gold-schmied, textor, Weber, aureus textor, Goldweber, pictor,Maler, tinetor, colorator, Färber, rubeator, Rothfärber, fulla-

') Juden ergriffen häufig den ärztlichen Beruf und erfreuten sichbei geistlichen und weltlichen Fürsten eines grossen Vertrauens. Meistübten aber Geistliche, welche auch Vorsteher der Spitäler waren, auchwohl Frauen die Ileilkunst aus. Die h. Hildegardis, f 1179, schriebüber diese ein Werk in 9 Büchern. 2 ) von Maurer, Gesch. der Städte-verfassung in Deutschi. II, S. 268, Note 4 u. 5.