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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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264 Topographie Achene in der Mitte des 14. Jahrhunderts.

sieben Tonnen Häringe. ') Auf der Jakobsstrasse in demHause Schönforst lag die Servatiuskapelle.

Begräbnissplätze oder Kirchhöfe werden viele genannt;die Umgebung der Kirchen oder Kapellen diente dazu, wieman aus dem Nekrologium ersieht. Als Beerdigungsstättenwerden genannt der Raum vor dem Münster sub testudine,auf dem Paravisus, vor der Nikolaus-, Egidius-, h. Geist-,Barbara-, Martinus-, Antonius-, Servatius-, Foilanskapelle;der Foilanskirchhof (1315), der wohl auf dem Baume desin der zweiten Hälfte des vierzehnten Jahrhunderts erbautengothischen Chores lag. Der Hauptkirchhof war der vor demBadermarkt, der heutige Münsterkirchhof,

Das ältere Rathhaus, die Curie Königs Bichard unterden Schmieden, (1267).

Bäder: Das Königs-, das Kutzbad auf dem Büchel,supra Buchgel (census p. 78), die unteren Bäder, das Cor-neliusbad ; dieses soll seinen Namen von einem so geheissenenBürger tragen. (Wahrscheinlicher ist eine Beziehung zum h.Cornelius, der in Inda oder Cornelimünster verehrt aber erst1028 (Lac. I. 164) da genannt wird. Ein Bad ohne Namen,de quodam balneo, Nekrol. 19; im Jahre 1328 erwarb derMagistrat vom Grafen Wilhelm von Jülich das ArmenbadComphaus gegen eine jährliche Abgabe von 10 Mark.

Mühlen gab es in der innern Stadt folgende: vor demParvisus die Brudermühle (1290), die Malzmühle, die Mühlein der Trichtergasse, (1290), die auf der Pau, supra pauiam,die im Hepenul oder Hepion, welche dem Marienstift gehörte;die Knabenmühle im Punt.

Die Wohnungen der Stiftsherren waren theils im Kloster,claustrum, theils auf dem Klosterplatze, eine auf dem Drachen-loche.

') In den Stadtrechnungen ist wiederholt von Unterstützung derArmen und der Orden in Naturprodukten die Rede. Eine der Ge-meinde auferlegte Verpflichtung, eine Armensteuer kommt im Mittel-alter nirgend vor. Die Ausübung des Gebotes der Nächstenliebe umChristi willen ersetzte die Armensteuer. Armen- und Krankenpflegewar Pflicht des Individuums. Fromme Stiftungen, meist in Natural-verpflegung, Brodspenden etc. lehnte man an die Kirche an. Das thatnoch, wie wir sehen werden, im 19. Jahrhundert die Gräfin Ilarskamps,die grösste Wohltkäterin der Stadt.