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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Die Grafen von Jülich.

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geschenkt. Adolf, Graf von Berg, der die Schwester, undWalram von Berchheim, Bruder Wilhelms IV., der die Nichtegeheirathet, erhoben Ansprüche, verwüsteten die Güter derGeistlichen und vertrieben diese, so dass selbst der Gottes-dienst unterbrochen werden musste: daher das Breve Alexan-ders IV. vom 18. August 1255, welches unter Androhungvon Censuren das Aufhören des Kampfes verlangte. (Ernst,hist. du Limb. 4, 275.) Erst durch Schiedsspruch des Prob-stes Otto von Achen und des Theodorich von Falkenbergvom 12. Dezember 1265 wurde der Streit geschlichtet. Ausden dem Walram zugefallenen Gütern bildete sich das spä-tere jülichsche Amt Münstereifel, (v. Strammbergs Rhein. Antiq.III. 9. S. 630—633.) Dem Wilhelm IV. verschrieb KönigKonrad IV. am 12. Dezember 1246 für zu leistende Hülfe3000 Mark, indem er ihm statt tausend Mark die StadtDüren, welche reichsunmittelbar war, überliess. (Lac. II.306.) So wuchs in der ersten Hälfte des dreizehnten Jahr-hunderts während der heftigen Kämpfe zwischen Kirche undReich die Macht und Bedeutung des jülichschen Hauses unterkluger Benutzung der Verhältnisse, vor Allem aber durchdie Tüchtigkeit seiner Grafen.

Wie aber bei der Nachbarschaft solcher nach Ausdehnungund Abrundung ihres Gebietes strebender Häuser Stadtge-meinden und Stifte bemüht sein mussten, ihren Besitz, ihreUnabhängigkeit und ihre in besseren Tagen erlangten Rechteoft gegen schwere Geldopfer durch Erneuerung königlicherPrivilegien und päpstliche Schutzbriefe oder durch Bündnissemit benachbarten Fürsten und Herren zu sichern, gehtgenugsam aus der Geschichte Achens und der NachbarstifteS. Adalbert, Burtscheid und Cornelimünster im dreizehntenJahrhundert hervor. Schon im Jahre 1222 befahl KönigHeinrich, Kaiser Fi-iedrichs II. Sohn, dem Dechanten desMarienstiftes zu Achen, Sibodo, und dem Vogte Wilhelmvon Achen, den Grafen Wilhelm IV. von Jülich und denHerrn von Montjoie, Walram, zu ermahnen, »die schwerenund unerhörten Beeinträchtigungen zu verhüten, welche Bei-der Leute auf den Gütern des S. Adalbertsstiftes sich er-laubten.« (Quix, 133.) Dass diese Vexationen 1230 nichtaufgehört, vielmehr noch von Meier, Vogt, den Schöffen und