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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Das Kloster zum h. Nikolaus vom Feuer zerstört. Ißl

selbe Legat von Tournay aus den frommen Besuchern desverarmten Klosters Burtscheid 40 Tage Ablass. v )

Eine Mahnung des Königs vom 1. August 1232 (Lac. II.182) an Vogt, Schultheiss, Schöffen und gesammte Bürger-schaft Achens, zu verhüten, dass Niemand den Stiftsherrendaselbst unehrerbietig oder verletzend durch Wort oder Thatbegegne, deckt Uebelstände auf, wie sie schon zur ZeitFriedrichs I. vorkamen und von diesem strenge bestraftwurden. Eine andere Urkunde des Königs, ebenfalls zuFrankfurt am 1. August 1232 ausgestellt, bringt eine Notizüber die zahlreichen Pilgerzüge, die um diese Zeit nachAchen kamen. Der König bestätigt nämlich die vom Probstzu Achen gemachte Einrichtung, dass die dortigen Kanonikerwegen der Unbequemlichkeiten, die ihnen der Zufluss derfremden Pilger aus den verschiedenen Theilen der Welt ver-anlasst, fünf vom hundert aller Oblationen erhalten sollen. 2 )

Von dem durch Kaiser Heinrich II. im Jahre 1005 ge-stifteten Kloster zum h. Nikolaus in Achen ist auffallenderWeise in den uns bekannten schriftlichen Aufzeichnungenkeine Rede. Es scheint, dass es sich wenig bemerkbar ge-macht hat. Im Jahre 1234 wurde es mit den ihm zuge-hörenden Gebäuden und den daran stossenden fremden Häu-sern durch Feuer verzehrt. Nur die Kapelle blieb stehen undwurde von Minoriten in Besitz genommen, die ein neuesKloster errichteten, welches im Jahre 1246 noch nicht voll-endet war, wie der von Innocenz IV. verliehene Ablass be-sagt. 8 )

Im Jahre 1235 erscheint auch die Katharinakapelle (dieheutige Augustinerkirche) zuerst in der Geschichte; derDuellant des hiesigen Marienstiftes, Sibodo, berentet die vonihm gestiftete Katharindkapelle aus der Wolfsmühle (Wolfes-molen) und mit Gefällen in Kichterich und Meersen. (Lac.II. 201.) Vor dem Westportal der Marienkirche nach derNordseite war eine Katharinakapelle, die grösste der acht

l ) Quix, Geschichte der Abtei Burtscheid, S. 227. 2 ) Böhmer, reg.

imp, Stuttg. 1849, S. 542. 3 ) Quix, Beiträge zur Gesch. der Stadt

Aachen. 2. Bändch. S. 137.

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