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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Otto IV. unterliegt.

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Darauf begab Walram sich nach Achen, vor welchem KönigFriedrich am 23. August erschien. Bei einem Ausfalle amdarauffolgenden Bartholomäustage erhielt nach Reiner, demMönche von S. Jakob in Lüttich, Walram sieben Wundendurch die Bogenschützen. Der König, welcher fürchtete, dassdie Belli gerung der Stadt sich in die Länge ziehen möchte,begab sich nach Mastricht, um Brabant zu erobern. DerHerzog von Brabant unterwarf sich ihm, ebenso Walramvon Limburg und der Graf Wilhelm von Jülich, nachdemer Walrams Schloss Falkenburg belagert und WilhelmsHauptfeste eingenommen und zerstört hatte. Die Unterthanendieser Herren, namentlich das Landvolk, litten entsetzlich.Im Jahre 1214 unternahm Friedrich II. nichts, weder umKöln noch um Achen zu gewinnen. Sein Gegner Otto IV.hatte am 19. Mai um Pfingsten desselben Jahres sich zuMastricht mit Maria, der Tochter des Herzogs Heinrich III.von Brabant, verlobt, diese zu Achen geheirathet und wardarauf gegen König Philipp August von Frankreich gezogen,um durch dessen Besiegung seinen Feinden die Hauptstützezu entziehen; aber der französische König besiegte am 27.Juli 1214 ihn und den König Johann von England bei Bo-vines in der Nähe von Yalenciennes vollständig. Otto zogsich nach Köln zurück und verweilte mit seiner Gemahlinhier fast ein Jahr, bis die Kölner, welche sich mit Friedrichverständigen wollten, ihn ersuchten, ihre Stadt zu verlassen,seine Schulden bezahlten und ihm noch obendrein sechshun-dert Mark auf die Reise gaben. Seine Anhänger verliessenihn, der Eine nach dem Anderen. Er lebte noch bis zum19. Mai 1218, an welchem Tage er auf der Harzburg 43Jahre alt starb. Man beerdigte ihn zu Braunschweig. Inseinen letzten Tagen hatte er bestimmt, dass die Krönungs-insignien demjenigen übergeben werden sollten, den die Mehr-zahl der Fürsten wählen würde. Nach dem Chron. Ursp.waren sie von Friedrich II. im Jahre 1221 dem MinisterialEberhard von Tanne in Vualpurc zur Aufbewahruug über-geben worden. Auf die Aufforderung des Papstes Hono-rius III. hatte Pfalzgraf Heinrich sie 1220 an Friedrich II.ausgeliefert.