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1 (1873) Von den Anfängen bis zum Jahre 1400
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Lothringen wieder bei Deutschland. Regierung Heinrichs I. 61

Bonn, zunächst zur Anerkennung seiner Herrschaft in Ost-franken zu bringen und dann, nachdem Karl gegen Rudolfvon Burgund seine Freiheit verloren, den unruhigen undehrgeizigen Giselbert, welcher als Herzog über Lothringengebot, 925 zur Huldigung zu zwingen und dadurch alle deut-schen Stämme zur Einheit zu führen. Dem Lothringer Gi-selbert liess er die herzogliche Gewalt und gab ihm 928seine Tochter Gerberga zur Ehe. Eberhard, der Franken-herzog, Bruder Konrads I. erscheint bei Flodoard zumJahre 926, bei Sigebert von Gembloux zum Jahre 937 alsim Besitze der Vertretung des Königs am Hofgericht oderdes Pfalzgrafenamtes von Lothringen, dessen Sitz Aclien war.

Wenn wir auch bei Heinrich I., welchen Unterhand-lungen, Feldzüge oder der Wankelmuth Giselberts wiederholtnach Lothringen riefen, annehmen müssen, dass er öfter inder Achener Pfalz weilte, so besitzen wir dennoch nur eineUrkunde von ihm, welche daselbst ausgestellt wurde, nämlichdie vom 7. Juli 930, durch welche er auf Bitten des BischofsHacharius und der Grafen Ebehardus und Gisalbertus dieSchenkungen Lothars, Karls und Arnulfs an die Pfalzkapelleerneuert und den S. 54 erwähnten dreiundvierzig Villen nochvier hinzufügt. In dieser Urkunde werden canonici erwähnt.

Heinrichs siegreiche Kämpfe gegen die Reichsfeinde,gegen Wenden, Magyaren (Ungarn) und Dänen hielten ihnzwar von der Achener Pfalz fern, brachten aber auch demLande Lothringgi Ruhe, welche gewiss der Pfalz und derPfalzkapelle zu Gute kam. Der grosse Fürst starb am2. Juli 936 in der Pfalz Memleben an der Unstrut und wurdezu Quedlinburg an der Bode begraben.

Aclien unter Kaiser Otto I., dem Grossen, 936—973.

Heinrich I. folgte, wie der Mönch Widukind von Corveysagt, der grössere Sohn, Otto, den der Vater zum Nachfolgerbestimmt hatte. »Nachdem Heinrich, der Vater des Vater-landes und der Könige grösster und bester gestorben war,erwählte das gesammte Volk der Franken und Sachsen denschon vom Vater zum Könige bestimmten Sohn desselben,Otto, zu seinem Herrn, die Achener Pfalz als den Ort der