14
Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.
Herzöge von Lüneburg, wenn diese es fordern, auf ihr Schloß Bodenteichzulassen.
25. 4. 1398 ist er Zeuge, als die v. Werberge sich gegen den Erz-bischof v. Magdeburg wegen des von ihnen verpfändeten Schlosses Neuen-hof reversieren.
10. 2. 1399 ist er mit anderen Zeuge in einem Konsensbriefe desHerzogs Friedrich für ein Kloster, welches von Curd Stabeln 5^/z HufenLandes vor Reden erwirbt.
2. 3. 1399 verpfändet der Herzog Friedrich dem Ritter Heinrich dieHälfte des Lehrer Waldes mit dem Forste und das Dorf Scheppau für100 M. lötigen Silbers. Er erlaubt ihm, die Mühle zu Scheppau gegenspätere Erstattung der Kosten aufzubauen. Die ihm geliehene Geldsummeist auf dem Schlosse zu Harbke zurückzuzahlen.
9. 4. 1399 verspricht Herzog Friedrich von Braunschweig und Lüne-burg dem Wilhelm v. Ambleben, ihm und seinen Erben die den RitternHeinrich und Rudolf v. Garffenbüttel schuldigen 70 M. lötigen Silbers29. 9. 1399 zu bezahlen oder dafür ein Drittel des Schlosses Asfeburgauszuliefern. Auch verspricht er ihnen 29. 9. 1399, eine Schuld von 50 M.zurückzuzahlen.
26. 6. 1399 verspricht derselbe Herzog 1000 M. lötigen Silbers,welche er noch von der Einlösung des Schlosses Lichtenberg den v. Sal-dern schuldet, 29. 9. 1400, jedenfalls vor 13. 7. 1402 zurückzuzahlen.Die herzoglichen Mannen, denen die v. Saldern 26. 6. 1399 das Schloßausgeliefert haben, unter ihnen die Ritter Heinrich und Hans Gebrüder,sollen, wenn er das Geld nicht zahlt, nach Lichtenberg reiten und das Schloßden v. Saldern wieder ausliefern. Beide Gebrüder verbürgen sich auf 1000 M.29. 6. und 29. 9. 1399 gegenüber den v. Saldern für den Herzog. Dieserhat zur Einlösung 600 M. lötigen Silbers von der Stadt Braunschweigentliehen, welche er 7. 7. 1399 der Stadt schuldet. Er hat dafür SchloßAfseburg zum Pfand gesetzt und es der Stadt, den Rittern Ludolf,Heinrich und Hans, sowie dem Burchard und Hans v. Marenholz aus-geliefert, die es, da sie das Recht der weitern Verpfändung hatten, demRudolf v. Garssenbüttel übergeben. Dieser gelobt 8. 7. 1399 den genanntenRittern das Schloß auszuliefern, wenn der Herzog bis 13. 7. 1402 die schul-digen 600 M. nicht bezahlt haben sollte. Auch verbürgt er sich mit Hans,Ludwig v. Sambleben und anderen für die genannten 1000 M. lötigen Sil-bers bei den Gebrüdern v. Saldern, welche das ihnen verpfändete SchloßLichtenberg ihnen unter der Bedingung übergeben hatten, daß es, fallsdie Schuld nächste Michaelis übers Jahr nicht bezahlt sein würde, ihnenzurückgegeben werde.