Zweites Kapitel.
Aie erste Stammreihe nach der Teilung der Linien.
a) Die schwarze Linie.
6.
Heinrich V, der ältere, S. von Heinrich IV (Nr. 2) und der N- N.v. Hanensee, ans Harbke, Ostereilsleben, Jerxleben nnd Süldors, Knappe, erz-bischöflicher Rat zu Magdeburg, Pfandbesitzer von Hötensleben, Peine undWolmirstedt, Lehensherr von Werle, Ahlum, Watteustidde, Destedt uudEsbeck. Er siegelt mit dem Baumstamm-Wappen. (1' 1458.)
Nach Rethmeyers Brauuschweigischer Historie hatte Herzog Wilhelmvon Braunschweig bei seiner bevorstehenden Reise ins gelobte Land dasVertrauen zu ihm, daß er ihm und Bernhard v. Kanne, Rittern, sein Jn-siegel so lauge anvertraute, bis er wieder heimkehrte.
27. 12. 1414 erkauft er vom Erzbischos 20 M. Zinsen aus Hohen-dodeleben uud 5 M. aus Solenwarsleben.
1. 5. 1416 ist er mit seinem Bruder Günzel und anderen Getreu-häuder bei der Verpfändung des Schlosses Hadmersleben an die v. d. Asse-bnrg durch den Erzbischos.
30. 8. 1416 erhält er mit seinem Bruder Günzel vom Erzbischoseine Obligation über 30 M. seinen Silbers mit 5 M. verzinslich ausgestelltmit dem Versprechen der Bezahlung am nächsten Martinitage.
14l 9 wird er vom Bischof von Halberstadt mit dem Zehnten zuOstereilsleben, dem Gute, das vorher Hermauu Beyse, Bürger zn Magde-burg, gehabt hatte, belehnt, nämlich 3 Wispel Weizen uud Roggen, sowiemit 3 Schock Hafer im kleinen Zehnten zu Jrxleben uud mit 9 Stück Salzund 20 Schilling Geldes Magdeburger Währung zn Süldorf.