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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
Entstehung
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Erstes Kapitel. Stammreihe, in welcher die Teilung der Linien stattfindet.

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aus Olvcnstedt für ein Kapital von 800 Rh. G., die vom Gr. Siegmundvon Anhalt zur Ablösung des Schlosses Kalbe verwendet worden sind.Falls die Baueru den Zins nicht zahlen, soll der Kapitelvoigt 14 Tagenach der Anzeige bei Eintreibung des Zinses behilflich sein. Bliebe derZins doch aus, so solle das Kapital am nächsten Johannistage zurückgefor-dert werden. Sollte Ludolf sterben, so ist der Zins seiner HausfrauBertha oder seinen Erben zu entrichten.

Im Juli 1399 verpfändet der Herzog dem Rat zu Braunschweig fürein auf 3 Jahre erhaltenes Darlehen von 600 M. lötigen Silbers dasSchloß Affeburg und übergibt es diesem nnd zu seiner getreuen Hand demLudolf, Heinrich und Hans sowie den v. Marenholtz, die es mit desHerzogs Willen dem Rudolf v. Garsebüttel dergestalt in Besitz gaben, daß,wenn die 600 M. nach 3 Jahren nicht zurückbezahlt wären, der v. Garse-büttel oder dessen Erben das Schloß dem Rate und den mitunterschriebenenv. V. und v. Marenholtz wieder überantworten sollten. In demselben Jahreheißt es, der Herzog habe das Schloß mit sämtlichem Zubehör in 3 ein-zelnen Teilen an die v. Sampelebeu, v. Veltheim und v. Garsebüttelfür die Gesamtsumme von 330 lötige M. Brannschiveigisch verpfändet.

17.12.1399 schnldet der Herzog dem Ludolf, Heinrich und Hans undzur getreuen Hand dem Edlen Ludolf v. Verberge, Ludolf v. Honlage, Kurtund Wilhelm v. Sampeleben 800 M. lötigen Silbers und setzt dafür Schloß undStadt Schöningen nebst demKagenschillinge", dem Dorfe Twieflingen unddem Dorn, 40 M. Gülte beim Rate zu Helmstedt und 5 M. von der Gülteund Bede von den Freyer in Sickte zu Pfande, gestattet auch 10 M. jähr-licher Gülte, welche der Rat in Schöningen zu geben Pflegt, die znr Zeitan Paul Gereck verpfändet sind, einzulösen.

18. 10. 1400 erhält er mit Ludolf v. Honlage und Siegfried v. Maren-holtz vom Erzbifchof das Schloß Bartensleben nebst Zubehör für 290 lötige M.Braunschw. Gewichts mit der Bewilligung von Baugeldern in. Betrage von140 M. unter denselben Bedingungen wie llmmendorf verschrieben.

1440 hat er mit seinen Brüdern den großen Huldebrief mit unter-zeichnet, welchen die Herzöge Berndt und Heinrich der Stadt Braunschweignach geschehener Huldigung ausstellten.

2. 9.1401 belehnter Greteken, Ehefrau des Lndekin v. Walberghe, Bür-gers zu Braunschweig, zur Leibzucht mit 14^/z Hufen zu Evefen uud mit dem dazugehörigen Hofe, wie solches alles Ludeke bereits zu Mannlehen gehabt hatte.

1. 8. 1403 ist er mit Konrad v. Wefcrlingen Kommissar für die Herzögevon Braunschweig bei Verhandlungen mit den Vertretern des Erzbischofs.

17. 8. 1403 erhält er mit seinen Brüdern Heinrich und Hans vonden Grafen von Schwarzburg eine Obligation über 400 Rh. Gold-G. aus-gestellt, die am nächsten Martini zurückbezahlt werden sollen.