Erstes Kapitel. Stammreihe, in welcher die Teilung der Linien stattfindet.
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v. Honlage und v. V. 250 lötige Mark ausgegeben, um Königslntter vonLippold v. Steinberg einzulösen, die übrigen 1200 Mark siud eiu Ersatzfür den Schaden, den sie und ihre Freunde im Dienst der Herzöge durchKost und Zehrung erlitten haben. Auf diesen zeitweisen Besitz von Vors-felde bezieht sich eine Urkunde vom 25. 4. 1399, laut deren der HerzogFriedrich von Braunschweig und Lüneburg den Rittern Günther v. Bartens-leben, Konrad v. Weferlingen, Günzel und Burchard v. Bartensleben füreine Schuld von 136 M. den Teil des Schlosses Vorsfelde ausliefert,welchen Günzel v. Bartensleben und der Ritter Paridam v. d. Knesebeck be-sessen, wie sie ihn von dem Ritter Heinrich bekommen haben.
3. 9. 1374 befiehlt der Propst von Münden den Pfarrern und Geist-lichen, die Ritter Konrad v. Lutter und Ludolf und die Knappen Heinrichund Dietrich v. Winningstedt, Vogte der Söhne des Herzogs Magnus,sowie die Ratsherren von Braunschweig und die, wetche zur getreuen HandSchloß Wolsenbüttcl inne haben, unter Bedrohung des Bannes und des überdas Land zu verhängenden Interdiktes zu ermähnen, sie sollten die Abgaben,welche sie unter dem Borgeben, damit das Schloß Wolsenbüttel für dieHerzöge einzulösen, eintreiben, von den Leuten und Gütern der Dompropsteizu Hildesheim nicht fordern.
22. 2. 1376 befindet er sich (nach anderen Mitteilungen Ludolf,*)Ludolfs Sohn) mit Heinrich und Hans unter den vom Herzog Otto demQuadeu eingeladenen Turniergästen in Göttingen.
1376 soll nach Mitteilungen alter Chroniken Lippold v. Werle dendrei Brüdern Ludolf, dem Ritter, und den 2 Knappen Heinrich und Hansalle seine Güter in Braunschweigischen Landen verkauft haben. Nach Mei-bom handelt es sich nm den Zehnten zu Neiustedt im Amte Hötenslebenoder wohl richtiger um den Zehnten zu Klein-Vahlberge, den ganzen Zehntzu Schliestedt und den ^/z Zehnten zu Klein-Hötensleben.
Er ist neben anderen Zeuge 16. 4. 1376 bei der Sühne der v. Weder-den mit dem Erzbischof, 24. u. 25. 10. 1377 in der Sühne des Herzogs Ottomit Wenzel Herzog zu Sachsen und Lüneburg über ihre bisherigen Irrungen und13. 5. 1381 in dem Schenkungsbrief der Herzöge von Braunschweig fürdas Kloster Riddagshauseu über 5 Hufen bei Wittmar unter der Asseburg.
Nach den Lbroii. Ricldag'sb. haben die 3 Gebrüder 1377 (29. 4. 1386)den Zehnten im Dorfe Kremlingen 4 Hufen, eine Curia und 2 Höfe da-selbst besessen und vom Stifte Halberstadt zu Lehen getragen, aber allediese Gerechtsame und Güter mit des Bischofs Konsens dem Kloster Rid-
*) Es ist nicht ausgeschlossen, daß Verwechselungen mit diesem auf Stammtafel IIgenannten Ludolf vorgekommen sind.