Zwölftes Kapitel, Die elfte Stammreihe nach der Teilung der Linien,
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1818 erwarb er 200 Morgen an sein Revier grenzenden Forst vonSommerschenburg und erlauschte den Dickeberg gegen ungünstiger gelegenesForstland.
1822 ließ er^das alte baufälliggewordene Bibliotheksgebäude ab-brechen und ein neues Gebäude auf-führen, in welchem die von ihm bedeu-tend vermehrte Bibliothek in einemgeschmackvoll eingerichteten und schöndekorierten Saale ihre Aufstellung er-halten hat.
Auch ist es sein Verdienst, daßin den Jahren 1827 — 1836 dieSeparation zustande kam. Erst hier-durch wurde die Landwirtschaft desRittergutes derart gehoben daßsie einen Reinertrag abwarf. Durchdie Separation wurde das Gut arron-diert uud für viele Liegenschaften das Eigentumsrecht festgestellt.
Die allgemeine deutsche Biographie, welche in Band 39, S. 594 und595 seineu Lebenslauf bietet, rühmt ihn besonders wegen seiner Verdiensteals Hippologe.
ux.: I. 14. 12. 1803 Sophie Friederike Wilhelmine Luise v. Lauter-bach, * 7. 10. 1784, -s- 24. 11. 1801 (1806 geschieden und wieder vermählt16. 8. 1806 mit dem Fürsten Wilhelm Malte zu Putbus), T- des Senatorsund Kaiserl. Rates zu Frankfurt a. M. Johann Christoph v. Lauterbachund der Susanne Elisabeth v. Hindermann.
II. 26. 3. 1808 Charlotte Antoinette Friederike v. Bülow, T.des Johann Julius Franz anf Beyenrode und der Lisette v. Veltheima. d. H. Destedt, * 6. 7. 1781, -j- 27. 3. 1848, vor ihrer Vermählung Hof-dame der Prinzessin von Braunschweig (s. Ahnentafel).
Tochter: Ottonie (Nr. 491).
466.
Gr. Werner. S. des Gr. August Ferdinand (Nr. 429) und derOttilie Henriette v. Arnim, * auf dem Küchenhof zu Braunschweig 18. 2.1785, 1° 5. 6. 1860 auf Harbke, Erbküchenmeister des Herzogtums Brauu-schmeig, Erbmarschall des Herzogtums Magdeburg.
16. 4. 1806 bittet er, zum Jagdjunker ernannt zu werden, da er nun-mehr, nachdem er auf der Universität Kameralia studiert habe, sich demForstfach widmen wolle7