310
Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.
Er war eine Zeitlang im Dienste des Königs Jerome, quittierte aberbald diesen Dienst und lebte dann Jahre lang in Lnklum als herzoglicherFörster, ein einfaches kleines Forsthaus am Ende des Dorfes bewohnendnnd treue Nachbarschaft mit Destedt unterhaltend.
1818 wurde er Forstmeister in braunschweigischen Diensten lind nachder Vertreibung des Herzogs Karl 1830 an die Spitze des Staatsministeriumsgestellt; ihm sielen zumal die Repräsentationspflichten zu, auch als Ober-jägermeister bekleidete er im Hofdienst eine sehr angesehene Stellung; Groß-kreuz des Guelphen-Ordens/des Ordens Heinrichs des Löwen, des Roten
Adler-Ordens 1. Kl. und
^ des Johanniter-Ordens. Er
trat 1848 vom Staatsleben
denau°ererbt hatte, belehnt.
Graf Lindenau war der Ehemann von der Schwester seiner Mutter.
Die allgemeine deutsche Biographie, welche Band 39 seine Lebens-beschr eibung bietet, rühmt seiue humane und vornehme Geschäftsordnung. Erwurde als Letzter in der Familiengruft zu Harbke beigesetzt, in der auchseine beiden ersten Gemahlinnen ruhen. Seine Töchter Mechtilde und Armgard schlössen das Gewölbe durch eine Marmorplatte mit der Inschrift: Erloschen im Mannesstamme mit Werner Graf v. Veltheim. Eine mächtigeSteinplatte am Boden der Kirche zu Harbke hält das Andenken an denLetzten der gräflichen Linie in der Gemeinde wach. Seine Urenkelin Wal-trant v. Oelsen hat ihm in den „Ahnensagen" ein Denkmal in dem Gedichte„Vision" gesetzt.