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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
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Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.

vorangegangen war. Dagegen erkaufte er 21. 10. 1751 für sich nnd alsVormund der Söhne seines verstorbenen Bruders für 140 000 Thlr.(al. 120000 Thlr.) von den v. Plotho das Rittergut Groß-Weißand mit demVorwerk Gahrendorf und 28. 1. 1754 von den Kohlerschen Erben zuSchöningen die an die Harbker Flnr angrenzende wüste Feldmark, dasAllenackerfeld, und 20. 6. 1754 von Brühning den kleinen NamsdorferZehnten zu Harbke, wogegen das Gut Diugelbe 1764 zum Verkauf kam.

Die im Herzogtum Magdeburg und im Fürstentum Halberstadt durchFriedrich Wilhelm I. erfolgte Aufhebung des Lehensverbaudes zwischenLehensherren nnd Vasallen bei den landesherrlichen Lehen bestimmten ihnnnd seinen Bruder, da sie allein zu der Zeit die schwarze Linie des Ge-schlechtes bildeten, 14. 5. 1744 einen Familienvertrag zu errichten, worindie Liuealsukzession für die männliche Nachkommenschaft, die Dotation derTochter aus dem Leheu nach einem gewissen Maßstabe, eine feste Bestimmung desWittnms für die Witwe, die Unteilbarkeit der Familiengüter Harbke, Ostrau,Aderstedt, Dingelbe nnd Groppendorf und die Regeln, wonach diejenigenzur Snkzession berufenen Mitglieder der Familie, welche nicht zum Natural-besitz gelangten, abgefunden, und das Allodium von Lehen gesondert werdensollte, sowie daß das Stipendium von den beiden Besitzern der GüterHarbke und Ostrau zu gleichen Teilen vergeben, von dem Ältesten aberverwaltet werden sollte, bestimmt wurden. Dieser Familienvertrag veranlaßtespäter den Senior des gesamten Geschlechts Georg Philipp bei der ge-samten Familie in Bezug auf alle Familiengüter den Abschluß einesgleichen Familienvertrags in Anregung zu bringen. Derselbe kam 13. 12.1763 zustande und erhielt 13. 7. 1766 die Bestätigung König Friedrichs II.Als Güter, deren Unteilbarkeit festgelegt wurde, werden genannt: 1. vonder schwarzen Linie Harbke, Aderstedt, Groppendorf nnd Weißand (Ostrauund Kösseln ist Sonderlehen der schwarzen Linie); 2. von der Weißen LinieBartensleben mit Jngersleben, Glentorf, Klein-Santersleben mit Nottmers-leben, die Hinterburg zn Alvensleben und Destedt mit dem Vorwerk zuKremliugeu.

Dingelbe blieb aus dem Spiele, weil bereits, um die Kaufgelder vonWeißand zu decken, Verkaufsunterhandluugen angeknüpft waren.

5. 3. und 15. 8. 1746 war er Vormund der Söhne des Gr. AdolfFriedrich v. d. Schulenburg.

II. 6. 1746 wird er nach dem Tode feines Bruders Josias uuddesseu Erben mit Kösseln und Werderthau belehut.

1747 veräußerte er die sogenannte zu Harbke gehörige Salz-grässch ast vou Schöniugeu uud erhielt 6. 11. 1747 vom Herzog Karl vonBrannschweig die private Jagd auf dem Wulfersdorfer, Hohnslebener undAlnacker Felde, welche bisher Koppeljagd war, gegen Abtretung der Koppel-