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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
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Zehntes Kapitel. Die neunte Stammreihe nach der Teilung der Linien. 257

jagd auf dem Buddenstedter und Algersdorfer Felde, sowie die Jagd aufdem Reinsdorfer Felde abgetreten.

24. 4. 1748 berichtet er, daß die v. Veltheim seit etlichen Jahr-hunderten den Jsingerodischen Zehnt im Amte Homburg von Halberstadtzu Lehen getragen, der ihnen jetzt abgesprochen werden soll.

17. 5. 1748 klagt er für sich »nd in Vormundschaft der Söhne seinesBruders Josias gegen den Sekretär Wackerhagen wegen verweigerter Erb-zinsen von einer Mühle an der Holzemme ohnweit Aderstedt, welche letzteresie von den Grafen Reinstein und dann vom Fürstentum zu Halberstadt zuLehen getragen. Die Mühle ist im 30 jährigen Kriege völlig ruiniert wor-den, bis Arnold Heinrich (Nr. 327) als Besitzer von Aderstedt sie 1702einem Müller namens Velten gegen 6 Thlr. Zins gegeben, der sie mit Zu-geständnis des Königs vor 22. 9. 1702 wieder aufgebaut hat. Die Mühlehat der Wackerhagen erkauft und verweigert nun den Erbzins.

28. 2. 1749 wurde er vom Erzbischos von Köln Klemens Augustals Bischof zu Hildesheim mit dem Erbschenkenamt des Stiftes Hildesheimund den zugehörigen Besitzungen zu Dingelbe zc. belehnt.

31. 10. 1750, 26. 8. und 20. 9. 1751 überläßt er mit Karl Friedrichv. Mandelsloh für die unmündigen Friedrich Achaz, Ferdinand Wernerund Ludwig Karl (Nr. 419, 420, 421) den ihnen gemeinsamen auf Nieu-burger Feldmark belegenen, zum Rittergut Aderstedt gehörigen Zehnten demDechanten Heiring als Besitzer des Nienburgischen Gutes für 5500 Thlr.

15. 9. 1761 schloß er mit Friedrich Achaz (Nr. 419) und Ferdi-nand Werner auf Ostrau (Nr. 421) wegen der ungeteilten Güter Weißand,Aderstedt und Groppendorf einen Teilungsrezeß ab, wonach jenen Weißandmit Gahrendorf und ihm Aderstedt mit Groppendorf zufielen.

1773 verglich er sich mit Marienborn, daß gegenseitig auf die Koppel-jagd Verzicht geleistet werde. Das Gut Harbke erhielt außerdem noch2 Hufen auf dem Allnackerfelde hinzu.

22. 11. 1773 bestimmte er, daß jährlich 4 Schock Wasen an die Hospi-tanten gegeben werden sollten.

1775 legierte er 500 Thlr. zur Erbauung eines neuen Hospitalsund 200 Thlr. an die Armenkasse. Zu diesen beiden Zwecken hatte bereitsseine verstorbene Gemahlin in ihrem Testament 7. 5. 1760 je 100 Thlr.vermacht.

Von ihm. Georg Philipp auf Destedt und mehreren Jagdsreundenwurde 1740 ein Jagdorden unter der Benennung Orden des goldenenPudels gestiftet, welcher zum Zweck hatte, die Beobachtung der beim Ge-brauche des Schießgewehrs zur eigenen und anderer Sicherheit nötigen Vor-sichtsmaßregeln einzuschärfen und zu handhaben, eine feste Ordnung bei derJagd einzuführen und die Jagdfeste dnrch anständige Fröhlichkeit zu beleben.

Das Geschlecht v, VeUheim. ^ ?