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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
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185
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Siebentes Kapitel. Die sechste Stammreihe nach der Teilung der Linien. 185

hinter der 10. Fahne her. Es haben damals 10 Herren v. Veltheim ihreHofdienste bei solcher Solennität verrichtet.

In demselben Jahre hat er sich verpflichtet, an Friedrich v. Rössing3000 Thlr. abzutragen, die Achaz und Matthias 1586 von Rudolfv. Rössing aufgenommen hatten.

1614 borgte er von v. Johannes Barterns 1500 Thlr. Anch erhielter ein Schreiben vom Administrator Christian Wilhelm, daß er ein Pferd,das nach Schaumburg gehört, nach Kloster Gottes Gnaden abliefern solle, und2. 5. wird ihm das Verlangen desselben ausgesprochen, daß er ihm einentürkischen Hengst überlassen solle, ehe er ihn an den Grafen von Olden-burg schicke.

23. 6. 1615 zog er mit der Leiche des Bischofs Herzog Heinrich Karlvon Halberstadt nach Wolfenbüttel, wo diese 7. 7. bestattet wurde.

26. 6. 1615 legte er 6 Personen nach Bartensleben, um die Possessioudaselbst zu erhalten und 29. 6. setzte er 14 geworbene Soldaten dahin, dieaber 1V. 7. Vvn Magdeburgischen Kommissarien weggeschafft wurden.

In demselben Jahre gab er eine Versicherung über 8000 Thlr. anden Domdechanten Ludwig v. Lochow, welche er an Herzog FriedrichUlrich abgetreten hatte, und verbürgte sich mit anderen für Berthold v. Rautenberg gegen Joachim Weisenhaber auf 3000 Thlr. (von Josias 1674 ein-gelöst). Auch nahm er von Georg v. d. Schalenburg 3000 Thlr. aufunter Bürgschaft von Kurt und anderen und von Otto v. Pönne 1000 Thlr.Auch erhielt er vom Administrator Christian Wilhelm die Aufforderung,mit den Amtshauptlenten Hans Friedrich v. Schierftedt nnd Antonv. Randow zum Herzog Friedrich Ulrich nach Wolfenbüttel zu gehen undmit ihm zu verhandeln.

In demselben Jahre schreibt der Herzog Friedrich Ulrich an Bnrchard,Kurt und Heinrich, GeVettern und Brüder, daß er sie nicht um die Güterin Donstedt gebracht habe.

3. 7. 1616 beauftragt ihn der Administrator Friedrich Julius wegen desvakanten Stiftes Halberstadt mit dem Herzog Friedrich Ulrich zu verhandeln.Dieser trug ihm eine Bediemmg bei der Herzogin Elisabeth Witwe an, dieselbst den Herzog um ihn gebeten hatte.

1616 nachdem er nochmals mit einem Paß an alle Hauptleute zurBeförderung seiner Reise nach Wolfenbüttel zum Herzog Friedrich Ulrichvom Administrator geschickt worden war, erhält er von diesem 11. 3. dieAufforderung nach Harbke, er solle 16. 3. auf die Moritzburg nach Hallekommen, und am 12. 3. von Halle aus ein Schreiben, er solle zur Taufeseines lieben neugeborenen Töchterleins (es handelt sich um die PrinzessinSophie Elisabeth) nur mit den Reisigen erscheinen, seine Kutschpferde zurück-lassen und seine Bagage voranschicken.