186
Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.
161.7 übernahm er Bürgschaft auf 600 Thlr. für Heinrich Philipp Kap-pann von Zwickau gegenüber Georg v. d. Schuleuburg.
Auch erhielt er in demselben Jahre mit einem eigenhändigen Brief vomAdministrator einen lmls-murm vitlw bei seinem damaligen Quartausieber.
18. 4. 1618 leiht er von Heinrich Schenck, Drost auf der Vienen-bnrg, 1000 Thlr. nnter Bürgschaft von Kurt nnd Heinriche Matthias'Söhnen, ans Aderstedt, welche sich ein jeder mit eigener Person, zweiKnechten und drei Pferden zum Eiulager in Halberstadt, Braunschweig oderHelmstedt oder sonstwo in einer ehrlichen Herberge verpflichten.
22. 12. 1618 erkaufte er für 25000 Thlr. den Anteil des Güuzelan den Harbkeschen Gütern (Konsens: 8. 5. 16 l9).
In demselben Jahre borgt er von Christian Hugens Witwe 300 Thlr.,bei Heinrich Schenck 1000 Thlr., bei Joachim v. d. Streithorst 1500 Thlr.und vom Rate zu Oebisfelde 1000 Thlr., welche Post die Witwe Helenav. d. Asseburg und der Vormund ihrer Söhne Johann Friedrich auf sichnehmen, wofür er den Druxbergischen Zehnten im Amte Dreileben zumUnterpfande setzt.
16. 6. 1619 errichtete er mit Heinrich und Kurt einen Vertragwegen Dereuburg, Brandsleben und Elbe, wobei Achim mit anderenunterhandelte.
In demselben Jahre konfirmiert ihm der Abt zu Werden uudPropst zu St. Lüder vor Helmstedt 4 Hufen.
4. 4. 1620 wär er mit Heinrich, Braunfchweigischem Kammerjunker,unter den Gevattern der Susauna Margarete v. Kotze.
7. 12. 1621 hat er einen bis zum Kaiserlichen Kammergericht gehen-de n Streit wider die v. Krosigk aus Beesen uud Hohenerxleben, welche sichauf eine Bürgschaft von 5000 Gold-G. eingelassen.
1621 schoß er der Stadt Oebisfelde 1000 Thlr. vor.
1622 mietete er in Wolfenbüttel ein Quartier für jährlich 40 Thlr.
Gemahlin: zu Harbke 10. 6. 1605 Heleue v. d. Asseburg, T. desLudwig auf Schennke, Hindeuburg und Wallhausen und der Anna v. West-phalen, * 13. 6. 1585, s zu Schermke 15. 3. 1651.
Bei der Musterung der Ritterschaft im Holzkreise 8. 6. 1632 erklärtsie, das; ihr vor wenigen Tageil von den ausgefallenen WolfeubüttelschenReutern 5 Pferde hinter Helmstedt abgenommen seien. Wenn sie sich einwenig wieder erholt habe, werde sie wegeu ihrer Söhne den schuldigen Roß-dienst leisten.
Sie hatte 16. 6. 1630 einen noch 19. 11. 1655 zwischen den Erbendes v. Oppershauseu wider Josias uud Gottschalk währenden Streit,welcher bis zum Kaiserlichen Kammergericht ging, wider Wilhelm v. Oppers-