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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
Entstehung
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151
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Sechstes Kapitel. Die fünfte Stammreihe nach der Teilung der Linien. 151

29. 9. 1592 borgte sie in Vormundschaft ihres Sohnes Burchard denStädten der Mittelmark, Rnppin zc., 10000 Thlr. zu 5°/,.

1592 vollendete sie als Witwe den alten Schloßbau in Ostrau.

In demselben Jahre schloß sie mit dem Kloster Marienberg vorHelmstedt einen Vertrag wegen der Scheidebäume und Holzgrenze am dickenBerge unter Vermittlung von Günzel auf Harbke ab.

23. 8. 1594 hat sie, nachdem sie 1590 mit ihren Brüdern zu Kura-toren ihrer Kinder ernannt worden war, einen bis zum Kaiserlichen Kammer-gericht gehenden Streit mit ihrem Schwager Matthias wegen angemaßterAdministration" ihrer Kinder und 22. 9. 1592 nnd 20. 1. 1595 mit demDomkapitel zu Magdeburg überallerlei Gerechtsame zu Harbke,sowie über die Jagdgerechtigkeitzu Sommersdorf und Sommer-schenburg (Akten in Wetzlar).

1594 schickte der BischofHeinrich Julius den DoktorUslar mit einem Sekretär nebsteinem Kreditiv zu ihr.

1595 schreiben der Kur-fürst Johann Georg von Bran-denburg und die Kurfürstin Elisa-beth an sie, daß sie doch miteiner Summe Geldes den Mittel-und Uckermärkischen und Ruppin-schen Städten aushelfen möchte.

29. 9. 1596 borgt sie vonHeinrich Peiues Ehefrau zuBraunschweig 1000 Rthlr.

1597 interzediert die Äbtissin Anna von Quedlinburg bei ihr für denRat Angerstein.

1598 nahm Jobst Graf und Herr zu Barby und Mühlingeu gegenVerpfändung des Amtes Walter Niemburg mit Zustimmung seines Bruders,des Gr. Wolfgang, 10000 Thlr. bei ihr auf. In demselben Jahre borgtesie von Ludols v. Alversleben 1000 Thlr. und 1599 von demselben 500 Thlr.

27.4.1599 vergleicht sie sich als Vormündern, ihrer Kinder mit ihrer ver-witweten Schwägerin Katharina geb. v. Schwicheldt zu Aderstedt wegen derRoßdienste.

Als Vormünderin von Burchard (Nr. 196) verpachtete sie Neu-Brandsleben an Matthias Neukirchen auf 9 Jahre für 850 Thlr. Alsdieser starb und die Witwe sich wieder verheiratete, wollte sie deren Ehe-