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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
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Die Genealogie des Geschlechts vvn der Teilung der Linien an.

Er besaß viele gelehrte Kenntnisse nud unterhielt einen besonderstheologische Gegenstände betreffenden ausgedehnten Briefwechsel. Bonihm liegt im Archiv zu Harbke ein eigenhändiges Manuskript oou 30 BogenFolio mit einer Diatribo vvn mehr als .860 Paragraphen <1<z vsra ag-llitionosöcnnclas pMonao äivinitatis Ovmini nostri Lbii8ti, Osi et Äarmötilii und ein Volumen von Schriften, die er 1583 mit v. Dauiel Hoffmannzu Helmftedt cls sudstantiali omniprabsoiitia vel ubiciuitats bumuimeObriLti iiÄturaö geschrieben. 1570/80 hat er sich vertriebener Prediger lieb-reich angenommen.

Bon ihm befindet sich eiu großes Epitaphium in der Kirche zu Harbke.Dasselbe, mit 32 Ahuenwappen geschmückt, zeigt sein nnd seiner GemahlinBildnis. Zu ihren Füßen liegen 2 früh verstorbene Kinder, hinter ihm knieen3 S.: Josias, Georg und Achaz, hinter der Mutter 3 T: Margarete,Oleke, Adelheid, Auna, Elisabeth. Auch steht in der Kirche sein mäch-tiger Grabstein mit ausgehanener Nitterfigur und seinen 16 Ahneuwappen.

Nach seinem Tode fing der Administrator zu Magdeburg Streitigkeitenwegen der Jagd im Amte Sommerschenburg gegen seine Erben an. Die-selben währten bis 1593. (s. v.Oelsen, Ahnensagen: Achaz und Margarete.)

Gemahlin: zu Derenburg 24.2.1568 Margarete v. Saldern, *17.4.1545, 's 9. 9. 1615. Ihr Leichnam wurde in ein balsamiertes Wachstnchgeschlagen und nach Harbke gebracht. Da ihr Testament in Oebisfeldc er-öffnet und ihre Nachlassenschaft zu Wolfsburg inventarisiert wurde, istsie wohl zu Wvlfsburg, wohin sie 1611 wegen der Pest gegangen war, ver-storben, (mich Seifens Ahnentafeln) eine gottesfürchtige, verständige undwohltätige Dame, T- des Bnrchhard ans Eichfurt, Netzliugen und Lauen-stein und der Jakobe v. d. Asfebnrg (nach ihrer Leichenpredigt).

Laut ihres Leibgedinges von 1568 hatte sie für 3000 Gold-G. Ein-gebrachtes 6000 Gold-G. Gegenvermächtnis nach dem Tode ihres Ehemanneszn beanspruchen.

1588 stellte sie für ihren verstorbenen Ehemann eine Obligation ans2000 Thlr. an Ludolf v. Alvenslebeu aus. Unter den Bürgen, welchesich zum Einlager in Magdeburg, Halberstadt oder Braunschweig verpflichten,befindet sich auch ihr Schwager Matthias.

1590 hat ihr der Sommerschenburgische Amtsschreiber den Eckers-lebenschen Zehnten verarrestiert.

In demselben Jahre stellte sie eine Obligation von 5000 Thlr. andie Gebrüder v. Saldern und von 2000 Gold-G. an ihren Bruder Hilde-brand v. Saldern aus.

1590 schreibt Wolf Ernst Gr. vvn Stolberg an sie, daß die Zinsenvon 20000 Gold-G, die ihr Herzog Heinrich Jnlius vou Brauuschweigabgeborgt hat, richtig erfolgen sollen.