Sechstes Kapitel. Die fünfte Stammreihe nach der Teilung der Linien. 147
1575 verpachtete er die von Andreas erkaufte Mühle für 115 Thlr.und verbürgte sich mit Matthias uud anderen für Christoph v. Dorstedtauf 1000 Thlr. gegen Fritz v. d. Schulenburg, auch entleiht er von Hansauf Bartensleben 3000 Thlr.
In demselben Jahre erbaut er mit seiner Gemahlin das v. V.scheHaus in Brauuschweig, welches mit den Wappen der Erbauer noch heuteeine Sehenswürdigkeit der Stadt ist.
30. 9. 1576 befand er sich mit 9 Pferden im Gefolge beim Leichen-begängnis des Grafen Christoph zu Barby.
15. 10. 1576 hat er auf Erfordern des Herzogs Julius vou Braun-schweig der Inauguration der Jnlius-Universität mit beigewohnt.
In demselben Jahre erkaufte er die Mühle bei der Holztenne fiir2700 Thlr. mit Konsens des Domkapitels zu Halberstadt.
4. 5. 1577 hat er eiueu bis an das Kaiserliche Kammergericht gehendenStreit mit Balthasar Weicker aus Weruigerode wegen Landfriedensbruches.
1577 schreibt Fürst Joachim Ernst zu Anhalt an ihn wegen 11500Gold-G., für welche sich Achaz bei Christoph v. Bortfeld verbürgt hat.
1578 verglich er sich mit der Stadt Wernigerode wegen einesgehenkten Balthasar Welcker und verbürgte sich für den Grafen Wolf Ernstzu Stolberg gegen Iahn v. Röffing auf 1000 Thlr., auch erkaufte er für1000 Thlr. 50 Thlr. jährlichen Zinses ans den Gütern des Dietrich v. Gaden-stedt, des Karl Wrampe, Lorenz Stenbe uud Valentin Böttcher, Bürgers zuBlankenburg.
26.10.1579 war er mit 9 Pferden beteiligt am Einzug des AdministratorsJoachim Friedrich in Magdeburg, sicher ihm Hans mit 9 Pferden, Her-mann auf Bartensleben mit 6 Pferden, Ludwig mit 4 uud Jobft mit6 Pferden, und im Gefolge des Bischofs .Heinrich Julius zu HalberstadtMatthias mit 10 Pferden.
In demselben Jahre erkaufte er mit Matthias, Joachim undGünzel von Kuno v. Emden zu Wellen den Zehnt von 6 Hnfen zuGroppendorf und den Zehnt zu Daftorp.
1580 erhielt er mit Matthias und Annen, Asche v. Kramms Witwe,von der Witwe des Grafen Hans von Mansfeld in Vormundschaft ihrerSöhne für 6000 Thlr. die Hälfte von Wimmelburg wiederkäuflich versetzt.Das Gut war um die Mitte des 16. Jahrhunderts vom Grafen Albrechtvon Mansfeld über die Zinsen hoch beschwert worden. Es gehören dazuder Korn- und Fleischzehut zu Hollenstedt, 43 Handsröner im Dorfe Wülffe-rode ohne die Hansgenossen, die in der Ernte sammeln und binden, auchdas Wintergetreide um den Zehnten schneiden, ebenso alles Heu und Grummetausbringen und zerstreuen müssen. Nachher ist der andere Teil an Jobft
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