Fünftes Kapitel. Die vierte Stammreih: nach der Teilung der Linien. 111
üben, einen Schreiber und Vogt halten und die Einnahmen getreulich ab-liefern. Ebenso erhielt er von demselben ans besonderer Gnade »ud umseiner treuen Dienste willen 21. 6. 1516 Schloß uud Amt Horneburg ansunbestimmte Zeit mit der Verpflichtung verschrieben, alle Michaelis 100 G.Rh. in die erzbischöfliche Rentei einzuzahlen und aus den Einkünften demAbt zu St. Egidien in ^Braunschweig 1000 G. Kapital uud die sonstigenZinsen der auf das Amt aufgenommenen Schulden zu entrichten.
19. 3.1517 wurde er mit dem Zehnt zn Neugerode bei Hornebnrg-Bünde,13 Hufen zu Horneburg, einem Holzbleck zu Lütlage, 3 Hufen und einemHolzbleck zu Detlingerode, 4 Hufen, 4 Höfen nnd 3 Holzblecken zu Godeken-rode, dem Felde und der Stapel zu Jsingerode, 2 Hnsen zu Weuderode,
2 Hufen zu Neindorf, einein Hof, einer Hufe und Holzblecken zu Suderode,einer Hufe zu Bredelein, 2 Höfen beim niedern Stöben zu Horneburg,
3 Wiesen bei Bünde, einer Wiese zu Groß-Börsen und einer Hufe zu Bistedtbelehnt.
Genauer werden diese Lehen angegeben 7. 7. 1517, wo er undmit ihm zur gesamten Hand sein Vater Heinrich vom Erzbischof belehntwird mit folgenden von ihm dem Joachim v. Brockdorff (!) abgekauftenGütern: 1. dem Zehnten zu Jsingerode bei Horneburg; 2. dem Zehnte»zu Bünde; 3. dem Zehnten über 13 Hufeu vor dem Damme zu Horne-burg auf dem Felde zu Tempel Achem; 4. einem Holzbleck zu Lindlage;5. 3 Hufen zu Detlingerode und einem Holzbleck daselbst; 6. 4 Hufenund 3 Höfen, darunter einen freien zu Godekenrode; 7. drei Holzbleckenin Godekenrode, einem am Hakenberge, dem zweiten ans dem Erker, demdritten auf dem hohlen Wege über dem Dorfe; 8. dem Felde zn Jsinge-rode; 9. dem Stapel unter dem Hakenberg von der Feißwiese an bis anWendeberg, von dem Knick bis an die Ecker; 10. 2 Hnfen zu Weude-rode,- 11. 2 Hufen zu Neindorf; 12. einer Hufe und einem Hof zu Suderode;13. einem Holzbleck zu Suderode, das Hamvernige Holz genannt; 14. einer Hufezu Bredelein; 15. 2. Höfen beim niedern Stoben zu Hornebnrg; 16. 3 Wiese» beiBünde, eine genannt die Fresenwiese, eine oberhalb Grosz-Borsen; 17. einer Hufezu Bistedt auch mit allen anderen Gütern des Joachim v. Borchdorf^!), dazn erkeinen Leheusherrn angeben kann. Ferner empfing er aus besonderen Gnadenfür seine treuen Dienste die Lehen über 2 Kothöse zu Hornebnrg, die er ge-kauft hat, jedoch unter der Bedingung, daß dem Erzbischof jederzeit derKauf dieser zwei Höfe zum Amte Horneburg freistehen solle.
21. 10. 1518 wird er vom Erzbischof belehnt mit 6^ Hufen auf derwüsten Feldmark Eineringen, ^ Hufe auf der wüfteu Feldmark Andersleben,die ungefähr 2'/- M. Halberstädtisch zinset, und mit S Wiesen, eine im Brucheneulich urbar gemacht, die andere kleine vor dem Littenberge, beide nach demTode der Besitzer heimgefallen, und 22. 2. 1522 auch zur gesamten Hand