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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
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Viertes Kapitel. Die dritte Stammreihe nach der Teilung der Linien.

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Vasallen, Ludolf v. Saldern und Erasmus v. Bennigsen. Diese Lehenstückewaren folgende:die Erbkämmerei des ganzen Vorstendams", ein Bnrg-leheu vor Asseburg, ein Burglehen auf dem Kloster zu Köuigslutter, dieKemmerei geheißen, ein Burglehen zu Sasseu mit dem schwartzeu Hofe da-selbst und dcm halben Zoll vor allen Toren zu Braunschweig, der Burg-hof zu Urdc mit 24 Schillingen nnd 5 Scheffel Korn, Erbzins von 4 HufenLandes und 4 Höfen zu Aderstedt und 4 Hühner, die Burg zu Ampelebenmit Äckern, Wassern, Holtz, Wiesen, Weiden, Zinsen, Renten, Pachten,Zehenten, Maltern, Kirchlehen, Kapellenlehen mit allen Gerichten, Dienstenund Gerechtigkeit, 2 Hufeu Landes und 2 Höfe zu Lawing, 2 Hufen Lan-des und 2 Höfe zu Veltheim a. d, Ohe, einen Kothof zu Detten Adelen(Ahlen), ein Hof zu Wyrthen mit dem freien Hof zu Wendezelle, mit Ge-richten, Diensten und allem anderen, der Sattelhof zu Knetling mit 7 HufenLandes und 6 Kothöfen, ein Hof mit 4 Hufeu Landes zu Halchter undein Kothof daselbst.

1493 hatten sich mit anderen Edlen auch Othrave, Heinrich(Nr. 17), Günzels Sohn, Heinrich (Nr. 43), Gottschalks Sohn undKurt (Nr. 45) mit dem Herzog von Braunschweig gegen die Stadt Brann-schweig verbündet.

1494 stellt ihm der Herzog Heinrich von Braunschweig eiue Schuld-urkuude über 1009 Nh. G. aus.

Er war, wie bei seinem Bruder Achim ausgeführt ist, mit diesembeteiligt au dem Fehdewesen der damaligen Zeit:

1495 haben die Juuker Othrave und Kurt Greuelfeiudschaft undMutwilleu gegeu den Rat von Brauuschweig geübt. Wegen eines mit demSchwerte Hingerichteten Bedienten und wegen des Hanses Ampeleben hattensich die 2 Brüder mit der Stadt verfeindet. Sie nahmen darauf 2 Bürger-meister der Stadt auf der Heide bei Spreckelse gefangen und führten siedurch die Mark Brandenburg bis an die pvlnische Grenze. Der Streitwurde 18. 5. 1497 durch einen Machtsprnch Herzog Heinrichs des Älterenbeigelegt: 1. Kurt verzichtet auf seine Ansprüche an die Stadt Braunschweigvon wegen des Kuechtes Haus v. Berge. 2. Othrave läßt seine Ansprüchean die Güter zu Ampelebeu nnd auf den ^ Zoll zu Braunschweig fallen.3. Die v. V. lassen die Gefangenen los. 4. Auch den Helfershelfern, diev. V. mit eingeschlossen, wird eine Amnestie zugestanden (s. Nr. 45).

22. 2. 1509 wird er unter den Vermittlern bei einem Vertrage desKlosters U. L. Fr. auf dem Berge vor Helmstedt mit dem Kloster Hamers-leben genannt. In demselben Jahre unterschrieb er nebst vielen anderen desbrauuschweigischen Adels die Urkunde, laut deren dcm Herzog Magnns zuSachsen-Lauenburg vom Herzog Heinrich dem Älteren zu Brauuschweig derBrautschatz für die Prinzessin Katharine verschrieben wird.