92 Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.
8. 6. 1496 hat er dem Heinrich VIII (Nr, 43) und dessen Brüderndie Hälfte von Neplingen aufgelassen.
8. 6. 1497 wurde er nach dem Tode seines Vaters vom ErzbischosErnst mit dem Dorfe und der Dorfstätte Klein-Ueplingen belehnt. (23. 9.1511 heißt es: Die v. V. wurden mit Klein-Ueplingen belehnt, wie Bnsfosolche Güter vou Henning v. Borchdorf und Albrecht v. Vechelde, denen sievon den v. Warburg zu Lehen gereicht waren, erkauft hat.)
1497 verkauft er seinen Anteil an Harbke wiederkäuflich für 200 G.an Achim (Nr. 55).
31. 5. 1502 erhält er mit Levin uud Heinrich, wohl seinen Söhnen,Konsens zum Verkauf vou 35 G. Rh. jährlichen Zinses aus Groppendorsund Sommersdorf für 700 G. Nh. an den Kanonikus Johaunes Hauptmannund an Henning Hauptmaun.
Gemahlin: Gertraud v. Alven sieben, T. des Ritters Bnsso aufKalbe nnd Hundisburg, Braudenburgischeu Rates und Hosmarschalls, undder Metta v. Alten.
Kinder: 1. Busso (Nr. 8V), 2. Levin (Nr. 81), 3. Heinrich (Nr.82), 4. Eras-mns (Nr. 83), S. Valentin (Nr. 84), tZ. Günzel (Nr.8S), 7. Agnes(Nr. 8ö), 8. Joachim (Nr. 87), 9. Lndolf (Nr. 88).
52.
Sophie, wohl T. des Hartwig (Nr. 19) und der N. N. v. Quern-heim, wurde als Äbtissin des Klosters Adersleben, Zisterzienser-Ordens,vom Erzbischos 29. 11. 1515 bestätigt, nachdem sie vorher Klosterjungsranzu Neuendorf in der Halberstädter Diözese gewesen war.
53.
Othrave, S. des Hartwig (Nr. 19) und der N. N. v. Quernheim,1485 —1531 auf Harbke, Afterlehensherr zu Wateustedt.
1493 wurde Othrave mit dem Erbkümmereramte des HerzogtumsBraunschweig belehnt, ohne daß solches für seine Nachfolger erneuert wurde.Er empfing dies Amt nach Abgang (?) der Herren v. Uetze und unterschriebsich als Erbkämmerer 1503 und 1515 in den braunschweigischen Händeln.
20. 8. 1485 wird er mit seinem Bruder Achim mit dem Zehnt zuBuddenstedt wie im Lehenbrief von 1458 belehnt.
1490 hat Werner (Nr. 14) seinen Anteil an Zehnten zu Ost-Eils-leben für 100 G. an ihn überlassen.
1492 hat Jasper v. Uetze alle seine braunschweigischen Lehen demHerzog Heinrich dem Älteren zu Brauufchweig zum Besten Othravesaufgelassen. Diese Resignation ist geschehen durch 2 braunschweigische