Viertes Kapitel, Die dritte Stainmreihe nach der Teilung der Linien,
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büttel durch den Hofkommissarius Kleve das Kompliment gemacht, daß derHerzog mit ihrer Aufwartung gnädig zufrieden wären, und woferne einerzu Hanse zu tun habe, nach Gefallen abreisen möge, falls mau aber uochda zu bleiben Lust habe, würde das Hochdemselbeu ganz lieb sein. DasKostgeld für die Leute und das Futter auf die Pferde wurde auf 3 Tagevom Fourier ausgeteilt. Des Erbküchenmeifters Koch, 2 Lakaieu und eiuKutscher erhielten täglich 8 gute Groschen, Auf die 4 Kutschpferde wurdetäglich ein Himbken Hafer gereicht.
Bei dem vorgedachten Leichenbegängnis brachte der Furier iu einemversiegelten Papier drei auf dieses Leichenbegängnis geprägte Medaillen,zwei von Gold je einen Dukaten und die dritte von Silber 1 Thlr. 8 Gr.wert; die dabei versprochene große Medaille erfolgte in der nächsten Braun-schweiger Messe, am Gewichte 10 Dukateu schwer, „welches alles der HerrErbküchenmeister der Posterität wegen aufgeschrieben hat."
Kraft des Erbküchenmeisteramtes belehnten die v. Veltheim die Herrenv. Kämpe mit einer Hufe Landes auf der Feldmark zu Rodeuberg bei Jlden-haufen im Amte Stausfenberg mit allen Gerechtigkeiten. Diese Hufe hatteehedem als Lehensherr Christoph v. Steinberg besessen und an die Kegel,Bürger zu Braunschweig, zu Lehen gegeben. 16. 9. 1616 belehnte Knrt,Matthias' Sohn, den Klaus Kegel damit, aber xioxter koloomm kamdas Lehen an die v. Kramm (Belehnung 9. 9. 1648).
46.
Werner, S. des Gottschalk (Nr. 16), 1497.
9. 4. 1493 verbürgt er sich mit Busso v. Alvensleben für Heinrich(Nr. 17), gegen den Konvent des Klosters Marienbvrn wegen eines Zinsesvon 8 G. aus dem halben Zehnt zu Wüst-Baddeleben.
1497 verkaufte er an seine Brüder Kurt und Bertram seinen An-teil an der Burg Harbke auf 12 Jahre wiederkäuflich für 25V Rh. G.
47.
Bernhard, S. des Gottschalk (Nr. 16), 1496 — 1512, Domherrzu Halberstadt, als solcher auch 16. 4. 1497 aufgeführt.
23.4. 1457 wurde L srnliaräus äs Vsltlis^iu äs Nation« Laxo-num auf der Universität Leipzig immatrikuliert.
18. 16. 1496 wird er als Senior des Domkapitels zu Magdeburggenannt. Er bewohnte 1566 die zum Domstift in Magdeburg gehörige früherHiltermannische Domherrnkurie, worin die Kapelle 8. Valentin gelegen ist.Er hat dafür dem Domherrn Arnold v. Tresckow 71 Rh. G. gezahlt.Außerdem hat er jährlich 1 M. zur Feier der Memorie des Dr. HeinrichHiltermaun zu verwenden. Andererseits heißt es, er habe die Domherrnknriezu Magdeburg bewohut, in der die St. Georgs-Kapelle gelegen ist. Er