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Die Genealogie des Geschlechts vvn der Teilung der Linien an.
die Tafel, nahmen den Pagen in die Mitte und ließen ihn beten, woraufsich sämtliche Herrschaften niedersetzten. Der Kronprinz wurde bedient durchden Erbmarschall und durch den Erbkämmerer, die Kronprinzessin aber durchden Erbküchenmeister und durch den Erbschenk, welcher letzterer ihr auch daserste Glas Wein, ebenso wie der Erbmarschall das erste Glas dem Kron-prinzen brachte. Als man mit dem ersten Gang fertig war, nahm derErbküchenmeister selbigen ab uud setzte deu zweiten ans, welchen die Vasallenzubrachten, wie sie auch deu ersten wegtrugen. Diese Vasallen als Trnch-sesse empfingen die Speisen vom Vorschneider und trugen sie mit abgezogenenHüten herum, jedoch nicht weiter als an den Kronprinzen, die Kron-prinzessin, an den König und die Königin uud den regierenden Herzogund die Herzogin. Nachdem der 2. Gang aufgesetzt worden war, stelltesich der Erbküchenmeister wieder hinter die Kronprinzessin zu deren weitererBedienung. Der regierende Herzog winkte jedesmal, wenn die Essen abge-genommen werden sollten, worauf der Erbküchenmeister zum 3. Gange dasKonfekt, 75 Stück an der Zahl, aufsetzte. Nach 12 Uhr standen die Herr-schaften von der Tafel auf und wurden wieder ebenso wie vor der Tafelbedient, worauf der Erbmarschall und der Erbschenk den Pagen beten ließenuud darauf die Herrschaften auf den illuminierten Saal zur Abhaltung desFackeltanzes führten. Der Erbküchenmeister ging mit dem Marschallstabevoran. Ihm folgten paarweise mit weißen Fackeln 16 der vornehmstenHos- und Militärbedienten. Hierauf kam der Erbmarschall mit dem Stäbeallein. Ihm folgte der Kronprinz, die Kronprinzessin führend, der von 4 Damendie Schleppe getragen wurde. Der ganze Tanz währte so lange, bis die Kron-prinzeß mit allen fürstlichen Mannespersonen und uachgeheuds der Kronprinzmit allen fürstlichen Damen getanzt hatte, doch so, daß allezeit nur einPaar auf dem Platze war, und jede Rspriss so lange dauerte, bis der ersteMarschall stille stand. Der Tanz an sich war dem Polnischen sowohl ander Figur als an dem xas nicht ungleich. Nachdem dies vollbracht,wurde die Kronprinzessin vom Könige in ihre Schlafkammer geführt, wo-selbst der Braut Strumpfbänder, soweit selbige reichten, ausgeteilt wurden.Der König hielt sich aber nicht lange auf, sondern brachte den Kronprinzenauch sogleich in sein Gemach, welchem dann alle Okapoaux folgten. Hier-auf wurde der Kronprinz vom König selbst ausgezogen. Als nun nacheiner kleinen Ve'rweilnng Nachricht gegeben wurde, daß die durchlauchtigeBraut ebeusalls ausgezogen uud bereits im Bette sei, führte der König, vonallen 0tig.p6a.ux begleitet, den Kronprinzen in der Kronprinzessin Schlaf-zimmer und legte ihn zu jener in das Bette. Hierauf befahl der Königallen Anwesenden, sich zu retirieren. Den folgenden Tag war Ruhetag.Gegen Mittag wurde den sämtlichen Erbbeamten sowohl als übrigen ver-schriebenen Vasallen jedem sx partiouUs in seiner Behausung zu Wölfen-