90
Die Genealogie des Geschlechts rwn der Teilung der Linien an.
hatte sie für 300 Rh. G. von den Testainentariern des Domherrn Albrechtv. Klitzing gekauft und 158 G. bar gezahlt, für den Rest von 142 G. hatteer jährlich 2 M. zur Memorie des Dr. Andreas Hasselmann zu verwenden.Er besaß auch die Domherrnkurie gegenüber der Kurie mit der St. Eustach-Kapelle in der Front der kleinen Straße liegend. Er hat dafür 1 M. und71 G. Nh. an den Domherrn Paul v. Eichstedt gezahlt und soll jährlich1 M. zur Memorie des Dr. Andreas Hasselmann entrichten.
27. 8. 1494 stellt er mit seinem Bruder Heinrich (das Balkenwappen!)dem Kollegiatstist 8t.Lonikaoii in Halberstadt eine Wiederkaussverschreibung über6 G. Nh. aus dem Zehnt zu Gunsleben für ein Kapital von 100 G. Nh. aus.
28. 6. 1495 wird er mit seinen Brüdern Heinrich, Kurt und Ber-tram vom Erzbischos mit den von Dietrich v. Marenholtz abgekauften Güternbelehnt, nämlich der Teichstütte und dem Gericht über die Mannen znNienhagen und die Wiesen, sowie mit 5 oder 6 Hufeu und ^/z Hnse zu Eilen-stedt, zu Anderbeck und zu Neinstedt.
9. 12. 1495 wird ihm und seinem Bruder Heinrich vom Domkapitel znHalberstadt ans 3 Jahre das Schloß Horneburg zur halben Benutzung eingetan.
21. 9. 1503 hat er von Hartwig Kock, Bürger zu Halberstadt, 7 G.Nh. jährlichen Zinses aus dessen Hanshos zu Halberstadt für 192 G. Rh.wiederkäuflich erkauft.
7. 6. 1504 hat er mit seinem Bruder Heinrich 24 G. Nh. jähr-licher Zinsen aus dem Zehnt zn Gunsleben an das schon vorher genannteStift Lt. Lonikacii zu Halberstadt verkauft. Sie verpflichten sich, in eineinJahre für 600 G. Nh. diesen Zins zurückzukaufen.
4. 3. nud 5. 5. 1505 wird er mit seinem Bruder Heinrich, dem Erz-bischöflichen Rat, und mit Kurt vom Erzbischos mit einem freien Hofnebst 8 Hufen Landes zu Nord-Germersleben, auch einem Teich neben demHofe, sämtlich von Klaus v. d. Werder gekauft, belehnt.
11. 4. 1510 verbürgt er sich für den Domherrn v. Marenholtz indessen Revers gegen das Domkapitel wegen eines ihm lebenslang ein-geräumten Klosterhofes und dessen Ausbaues.
8. 3. 1512 verkauft er dem Domkapitel zu Halberstadt 6 G. Nh. jähr-lichen Zinses aus feiner Kurie für ein Kapilal von 100 G. Nh.; auch andieser Urkunde befindet sich sein Siegel mit dem Balken-Wappenschild.
Er wird sonst genannt: 8. 6. 1496 (Belehuung mit i/z Ueplingen),9. 5. 1497 (Belehnung mit Gunsleben) zc.
48.
Lndovikus, S. des Gottschalk (Nr. 16), Mönch im Kloster Hamers-
leben.