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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
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Viertes Kapitel. Die dritte Stammreihe nach der Teilung der Linien.

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schen und 3 Reitpferde auf 4 Tage Futter und zwar täglich einen Hiiubkenund 3 Vierstad Hafer nebst benötigtem Heu und Stroh.

1733 erging an Josias von Wolfenbüttel aus von feiteu des HerzogsLudwig Rndolf eine Aufforderung, bei dem Beilager des damaligen Kron-prinzen von Preußen mit der Priuzeß Elisabeth Christine (12. 6. 1733) feinErbkücheumeistcramt zu versehen. Weil aber bei dem vorher erwähnten Leichen-begängnis der Obermarschall v. Schack nicht nur mit ihm die Konkurrenz,sondern vor ihm die Präzedenz beansprucht hatte, so protestierte er schriftlich gegendiese Anmaßung und brachte ein Attest aus dem Knrhannöverschen Hos-marschallamt bei, wie der Landmarschall v. Meding allerdings den Hof-ämtern vorgezogen uud statt des ihm gebührenden Pferdes noch 100 8xö<z.Dllkaten nnd extraordinäre 200 G. erhalten habe, daß aber den Erbämtern dervon Alters her zugestandene Rang vor den Hosämtcrn künftighin weitergegönnt, und es bei der hergebrachten Observanz sowohl am Kurfürstlichen alsauch am Fürstlich Braunschweigischen Hof fernerhin gelassen und dar-über gnädigste Resolution eingeholt werden solle. Auch legte er eiu gleich-mäßiges Schreiben vom Erbmarschall v. Oldcrshansen bei. Er erhielt vomGeh. Rat v. Kramm die Entscheidung, daß bei dem Beilager die Hofämtermit den Erbämtern nicht konkurrieren würden. Seine Verrichtungenbestanden darin, daß er mit dem Erbmarschall v. Oldershansen mitMarschallstäben abends 7 Uhr den Kronprinzen von Preußen in der KöniginZimmer führte. Sie erwarteten beide nächst an der Tür nach der KöniginZimmer, führten sie beiderseits mit den Stäben in die Kapelle durch denherrschaftlichen Stand zur Trauung uud stellten sich zu beiden Seite» desAltars auf. Der Kronprinz führte die Prinzessin-Braut, der Herzog dieKönigin, der von Friedrich August (dem Bruder des Josias) als auf-wartenden Kammerjunker die Schleppe getragen wurde, der König führte dieHerzogin. Nach der Kopulation führten sie beide die Herrschaft durch denKirchensaal wieder zurück bis ander Königin Gemach, und nun wurde zur Tafelgeblasen. Den ersten Gang setzte der Küchenmeister Schmidt auf. Dies meldetender Erbmarschall v. Oldershansen lind der Erbschenk v. Neindorff den sämtlichenHerrschaften, beide mit Marschallstäben versehen, führten dieselben in dasTafelzimmer, worauf der Erbküchenmeister bei der Kronprinzeß sein Amtversah und das Wasser aufgoß, gleichwie der Erbscheuk die Serviette prä-sentierte und sein (des Josias) Schwiegervater, der Graf v. d. Schuleubnrg,als einer aus dem Lande, das Becken hielt. Der Erbküchenmeister alszweiter im Range beanspruchte zwar, die Serviette zu reichen, weil ihm aberremonstriert wurde, daß am Fürstlich Braunschweigischen Hofe allezeit einsolcher den Stab führen müsse und er sich durch sein Erbkücheumeisteramtjetzo daran gehindert sähe, erklärte er sich mit der beständigen Observanzdes Hofes einverstanden. Sie traten darauf beide mit Marfchallftäbeu vor