Drittes Kapitel. Die zweite Staunnreihe nach der Teilung der Linie». 53
wiederkäuflich verkauft haben, binnen 3 Jahren wieder einlösen. Unterden Zeugen: Heinrich, Ludwigs S. (Nr. 40).
1. 10. 1472 verspricht er mit seinem Sohne Heinrich dem KlosterSt. Lanrentii zu Schöningen den Konsens znm Verkaufe von 6 FerudelRoggen und 4 Ferndel Hafer jährlicher Einkünfte aus ihrem Vorwerke zuBernberghe zu verschaffen.
1480 empfängt er mit Heinrich (Nr. 17), Othrave und Achim(Nr. 30 und 28) vom Erzbischof Ernst die Lehen.
1482 verkauft er mit seinem Sohne Heinrich (Nr. 43) an Thilev. Broitzeu, Bürger zu Braunschweig, wiederkäuflich ihre Rente zu Krem-lingeu, Arker und Schulenrode für 100 G.
In der Urkunde vom 26. 8. 1485 wird er als Sohn des Günzelbezeichnet: der Erzbischof belehut nach dem Tode Günzels dessen SöhneGottschalk und Heinrich, sowie dessen -j- Sohnes Hartwig SöhneOthrave nnd Achim mit dem Zehnten zu Oster-Eilslebeu, 3 WispelRoggen aus dem Zehut zu Jrxleben und dem Basischen Gute zu Süldorsuebst allen Kirchleheu, die sie zu verleihen haben, zu Mannlehen. Hierwaltet wohl ein Jrrtnm ob, oder aber Günzel (Nr. 7) hatte auch einenSohn Gottschalk, denn der hier behandelte Gottschalk wird ausdrücklichals Sohn des Heinrich, z. B. 28. 4. 1477 bezeichnet, dagegen wird er1473 als Vetter von Heinrich (Nr. 15) genannt.
14.2.1489 gibt Gottschalk (vielleicht sein gleichnamiger Sohn fNr. 49^,denn schon 1483 kamen 2 Söhne Gottschalks zur Belehnuug) mitseinem Vetter Heinrich "dem Kloster Marienthal die Erlaubnis, eiueWand und Planke zwischen dem v. Veltheimschen Hofe in der Burg zuBraunschweig und dem Hofe, den dort das Kloster von Jasper v. Uetzegekauft hat, zu ziehe» und diese Planke zwei Schritt in den v. VeltheimschenHof zu legen, doch so, daß von diesem eine Pforte nach der Kapelle offenbleibt.
Er wird urkundlich genannt: 1434 (Belehnung mit der Salzgrafschaftin Schöuingen), 10. 10. 1448, 25. 7. 1458, 9. 7. und 10. 7. 1470 (Beleh-nung mit Harbke)- 1471 (Zeuge), 1490 (Verkauf vou Ost-Eilslebeu).
Sein und seiner ersten Gemahlin Wappen befindet sich auf einer großenmit Heiligenfiguren geschmückten Taufschüssel in Derenbnrg.
Gemahlin: I. Margarets (al. Dorothea) v. Mareuholtz.
II. N. v. Alveuslebeu, T. des Heinrich ans Erxleben.
Kinder: t. Margarete (Nr. 42), 2. Heinrich (Nr. 43), 3. Bertram (Nr. 44),4. Kurt (Nr. 45)^ S. Werner (Nr. 46), 6. Bernhard (Nr. 47),7. Ludovikus (Nr. 48), 8. Gottschalk (Nr. 4g), g. Elisabeth (Nr. 50).
17.
Heinrich VII, S. von Günzel (Nr. 7) uud der Ger trud v. Bartens-leben, Knappe, auf Harbke und Erxleben, 1434—1496.