Druckschrift 
2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
Entstehung
Seite
42
Einzelbild herunterladen
 

42

Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.

In demselben Jahre wurde ihm und Hansen (Nr. 10) mit ihrenBrüdern ihr Anteil an Harbke und Destedt von Heinrich (Nr. 6) undGünzel (Nr. 7) von der schwarzen Linie überantwortet.

Er soll auch Pfandinhaber des Hauses Egeln gewesen sein.

4. 7. 1450 wird Ludols (vielleicht sein gleichnamiger Sohn) mit dendurch Absterben von Klaus uud Peter v. Güuther erledigten Lehengüternzu Laugeusalzwedel belehnt.

Urkundlich genannt: 15. 10. 1413/14, 1416, 5. 12. 1417, 25.7.1418,1420, 18. 5. und 19. 0. 1422, 1423, 25. 4. (Rückzahlung vou Baugelderu),26. 7. uud 3. 8. 1424, 5. 6. und 2. 11. 1425, 20. 10. 1426 (Verpfändungvou Peine), 1428, 1429, 1430, 1431, 20. 8. 1432, 1433, 8. 3. 1443(Zeuge iu einer Markgräflichen Urkunde), 1447, 27. 3. 1448 (Bürge fürden Erzbischof).

Gemahlin: Hedwig v. Bünau sl. Metta (v. Oberg).

Kinder: 1. Hans (Nr. 2V), 2. Lndolf (Nr. 21)i' 3. Anna (Nr. 22), 4. Heinrich(Nr. 23), S. Dorothea (Nr. 24), 6. Lndwig (Nr. 25), 7. Kurt (Nr. 26),8. Hilmar (Nr. 27).

10.

Hans ,jun., S. (vielleicht 3. Sohn) des Hans ssu. (Nr. 3), 1418bis 1471, auf Harbke, Destedt, Hötensleben, Schladen. Wolmirstedt, Ummen-dorf ze., Lehensherr v. Werle, 15. 1. 1453, 1. 3. 1456, 4. 5. 1461, 21. 11.1470 als Erzbischöflicher Rat bezeichnet. (1475 wird ein Johannes v. V.als Domherr zu Halberstadt (?) genannt und 12. 1. 1475 stellt der Dom-herr zu Magdeburg Johauues dem Domkapitel daselbst eine Schadlos-verschreibuug aus wegeu der durch den Tod des Nikolaus v. Amsdorf er-ledigten Präbende, in welche er vom Domkapitel eingewiesen worden ist.15. 4. 1491 überläßt das Domkapitel zu Magdeburg dem Ortgies v. Klenckeseinen Klosterhof in der Sudenburg zu Magdeburg auf dem Pralenberge ge-legen, worin früher ihr seliger Mitdomherr Johann gewohnt hat.)

20. 2. 1418 belehnt er als Lehensherr den Geseke Meyer mit demSchäferhof zu Ausleben, 2^/z Hufen daselbst, davon die eine Hufe zehent-frei ist, uud einem oberhalb des Münchenholzes bis an die Ederberge ge-legenen Holzbleck.

3. 5. 1418 erhält er mit seinen Brüdern Heinrich und Bertram vomErzbischof Günther von Magdeburg wegen 450 geliehener Mark gewisseZinsen aus Burg Staßfurt uud Haldensleben verschrieben.

25. 4. 1424 erhält er mit Ludols und seinen anderen Brüdern500 G. Rh. Baugelder für die von ihnen in ihrem Pfandschloffe Hötens-leben ausgeführten Bauten vom Erzbischof verschrieben. Dieselben sollender Wiederkaufsfumme zugeschlagen werden.