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2 (1912) Die Stammreihe des Geschlechts von der Teilung der Linien an
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Zweites Kapitel. Die erste Stammreihe nach der Teilung der Linien.

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von 1467 für seine Söhne heiszt es, Bartensleben habe vor Zeiten Nndolfv> Gasselbüchen, dann ihr Vater Ludolf inne gehabt.

29. 9. 1438 ernennt der Erzbischof seinen Rat Ludolf mit 12 Pfer-den ans ein Jahr vom Tage der Urkunde ab zum Landeshauptmann desErzftiftes Magdeburg. Er erhält an Besoldung 490 alte Schock Groschen,halb zu Martini, halb zu Ostern. Er wird nach Möglichkeit für alle Ver-richtungen und Geschäfte, die er mit Wissen und Willen des Erzbischofsund des Kapitels außer Lande ausführt uud besorgt, entschädigt, ebensogeschieht es mit denen, die er in den Dienst des Erzbischofs nimmt. Hater für das Erzstift und den Erzbischof Fehden und Krieg zu führen, so soller gegen die Güter, die zu seinem Schlosse Bartensleben gehören, falls eroder der Erzbischof sie von den Feinden erwirbt,Friedegütcr" erhalten.Erleidet er von den Feinden im Dienste des Erzbischofs Einbuße und Ver-lust an Güteru, so soll mit jenen nicht eher Frieden geschlossen werden,ehe er von ihnen für seinen Verlust entschädigt worden ist ?c., den Zoll desihm verpfäudeteu Schlosses Wolmirstedt soll ein von ihm namhaft zumachender nach näherer Festsetzung erheben. Anch hier wieder die Abmachung,daß Ludolf, wenn nach Ausgang des Jahres seine Hauptmannschaft einEnde erreiche, gegen Rückzahlung der Pfandsumme von 2356 G. Wolmir-stedt abzutreten habe.

29. 9. 1439 hat er vom Erzbischof 2000 G. Rh. bezahlt erhalten, wofürihm das Schloß Wolmirstedt verpfändet worden war. Andererseits heißt es,das Schloß Wolmirstedt mit 3 Dörfern sei ihm für 2356 Rh. G. verpfändetworden. Er hat eilten erzbischöflichen Jäger mit 2 Pferden, seinen Knechtenuud Hunde» auf dem Schlosse Wolmirstedt dies Jahr uuterhalten müssen, wofürihm 100 Schock alter Groschen versprochen wurden. Der Erzbischof behieltsich aber das apörwras für Kriegszeiten vor, als er ihn zum Oberhaupt-mann über alle seine Lande und Leute bestellt hatte. Aus einer späteren Zeitheißt es: die Gebrüder Busso, Wehrend und Matthias verpflichten sich demErzbischof zu Magdeburg wegen des ihnen verpfändeten Schlosses Wolmir-stedt für 2000 Rh. G., welche der Erzbischof dem Ludolf 29. 9. 1439schuldig geworden.

2.1.1440 reversiert er sich alsgegenwärtiger Amtmann" des Erzbischofswegen einer Summe von 3000 G. Rh., die er demselben zur Ablösung desSchlosses Alvensleben vorschießen will. Er soll dasselbe dafür jedoch nurin Höhe von 2800 G. als Pfand besitzen. (Sein Siegel zeigt 3 Balken,anf dem Helm 2 Hörner).

26. 5. 1440 erhielt er vom Markgrafen Friedrich dem Jüngeren10 M. Stendalifch solange ans der Markgräflichen Kammer oder aus demAmte Tangermünde verschrieben, bis ihm ein diese Rente gewährender Lehens-besitz in der Altmark verliehen werde.