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Die Genealogie des Geschlechts von der Teilung der Linien an.
fordern hat. Das Domkapitel verspricht, das Kapital nebst 300 G. Zinsenam künftigen Michaelistage in Harbke oder Hötensleben zn bezahlen, oder aberden Gläubigern die Vogteien Jüterbog und Dahme nebst den Schlössernnnd der Stadt Dahme einzuräumen. In diesem Falle hat Ludolf dengegenwärtigen Pfaudbesitzer, den Erzbischöflichen Hofmeister Christian v. Witz-leben, mit 2000 G. abzufinden, worauf dann die Pfaudverfchreibung auf5000 Nh. G. und 300 G. Zins lautend erfolgen soll.
1. 5. 1432 konsentiert er mit Günzcl (Nr. 7) als Lehensherren in denwiederkäuflichen Verkauf von 2 Hufen Landes zu Beckendorf an dasSt. Pauli-Stift in Halberstadt für 18 G. Rh.
Er hat mit Ludolf v. Alveusleben und Ulrich v. Weferlingen für dieHerzöge zu Braunschweig und Lünebnrg wegen 650 G. Bürgschaft geleistet.5. 9. 1434 bekeuut Ludolf v. Alveusleben, an die v. Oberg wegen dieser Bürg-schaft an feinem Teile 130 Rh. G. schuldig zu sein.
4. 5. 1435 wird er mit in den Vertrag eingeschlossen, welchen derBischof von Mersebnrg zwischen dem Erzbischos uud dem Rat der StadtMagdeburg abschließt. Bei dem Friedensvertrag in Halle steht Ludolf aufSeiten des Erzbischoss, auf Seiten der Stadt dagegen der alte Heinrich(Nr. 6).
10. 3. 1437 erhält er und zu getreuer Hand seine Brüder und VetternHans, Ludwig, Bertram, Güuzel und Heinrich, die Gebrüder v. Obergund Günther v. Bartensleben pfandweise Schloß Wolmirftedt vom ErzbifchofGünther unter den in der Urkunde von 1393 geschriebenen Bedingungenfür 2510 Rh. G. verschrieben und 31. 7. 1437 gelobt der Erzbischos seinemGeh. Rat Ludolf das Schloß Wolmirftedt, das ihm schon am vergangenenOstern hätte ausgehändigt werden müssen, nunmehr nächstes Ostern zuübergeben, weun er uicht das schuldige Kapital mit Zinsen zurückerhalten habe.
7. 4. 1437 stellt er dem Domkapitel von Magdeburg eine Quittungüber 350 Rh. G. und 170 Schock alte Groschen aus von dem Kapital,welches ihm der Erzbischos schuldet.
29. 10. 1437 verkauft er Renten aus Kremliugen uud Schulenrode.
1. 1. und im März 1438 stellt Heiso v. Steinfnrt dem Domkapiteleine Qnittnng über 500 und 460 Nh. Gold-G. aus, die dasselbe ihm vonwegen Ludolf schuldet.
29. 1. 1438 quittiert Ludolf dem Domkapitel über den Empfang vomzehnten Pfennig gezahlter 100 G. Nh. und 10 Schock Kreuzgroschen.
5. 5. 1438 quittiert er dem Erzbischos über den Empfang von 500Nh. G. von den 2500 G., die ihm am Schloß Wolmirftedt verschrieben ge-wesen, und über 250 G. Zinsen.
In demselben Jahre wurde er vom Erzbischos mit Bartensleben be-lehnt und brachte so diese Vegüternug an sein Geschlecht. Im Lehenbrief