(Zu Sch.) Und Euch mein Dank für Obdach und für Speise —Gott lohn' es Euch in frohein Enkelkreise. (Rasch ab.zScharrenbroich (will nach.) O theurer Herr —
Klaus. Er winkt, zurück zu bleiben!
Laßt ihn allein! Es ist so seine Art-Scharrenbroch. Ha, welch ein Herr! o Freude zum Betäuben IFrau Sch. Die sich zugleich mit hoher Ehre paart. —Wimar. Du Gretchen mein!
Gretchen. Ja, Alles Leid vorüber!
Wimar. Mit Caspar aus —
Gretchen. Der Tod wär mir auch lieber!
Wimar. Gottlob, daß wir zum Leben neu erwacht.Gretchen. Was er versprach, wie schön ist es vollbracht!Ja, er gelobt es mir als Herr Remonte,
Er brachte Trost, als Leid mein Herz fast brach,
O wie er da so freundlich zu mir sprach!
Mir war, als ob ich's damals ahnen konnte.
Klaus. Remonte? Ei! äs Nouts ist sein Namen
Vom Bergerland, er heißet wirklich so.
Frau Sch. O wie bin ich der hohen Ehre froh!
Denkt, Speck und Erbsen hat er hier gegessen!
An diesem Tisch! Aus diesem Löffel, seht!
(Hebt den Löffel empor.)
Klaus. Und diese Kost, er wird sie nie vergessen,
Zum Leibgerichte hat er sie erhöht!
Scharrenbroich. Die Bauernkost der Fürst? S'ist mir
zu rund!
Klaus. Wie das beschaffen, hört! ich thu es kund:
Stets übt ihr Recht die ewige Natur,
Die Ruhe lohut nach tapfrer Arbeit nur,
Und wer von ihr sich nimmer läßt erschrecken,
Dem werden Speck und Erbsen fürstlich schmecken!
S t e m m l e r (tritt v°r,> Heil diesem Land, das solchen Fürsten hat!
Unser Johann Wilhelm lebe hoch!
Alle. Hoch!
(Der Vorhang fällt.)