Wie daß der blinde Als, der in der KirchDie Bälge tritt, sich stets darüber ärgert,
Wenn man vom Organisten lobt, er habeZur Elevation so schön gespieltUnd hört sich selbst mit keinem Worte rühmen.
Der gibt ja auch den Wind. Wie kläng' es sonst?
Doch liegt im Fußtritt nicht die Kunst des Spiels!Joh. Wilh. Nun! der Vergleich, er paßt so übel nicht.S ch ar r e ub r oi ch. Der Schatzbot sällt mir ein, so oft der AlsSich seiner Kunst des Orgelspieles rühmt.
Nicht unser Herzog trägt des Uebels Schuld,
Nur was um ihn herum scherwenzelt, thut's.
Der gute Herzog keuut den Hochmut nicht,
Jedoch was er nicht sieht, bleibt ungeäudert.
Die Sonne selber macht ja Schatten auch.
Joh. Wilh. Und ihre nächste Näh' erwärmt sie nicht.
Frau Sch. So eßt doch, Herr, soll ich noch Etwas bringen?Joh. Wilh. Ich bin befriedigt, gute Frau, doch Euch
Hab ich den Platz geraubt zu Eurem Mahl.
Frau Sch. Es steht für uus im Vorhaus schon bereit,
Daß Euch cs uicht belästigt.
Joh. Wilh. Keineswegs!
Ich liebe die Geselligkeit; der FörsterIst laug genug allein im stummen Wald.
S ch arr eub ro i ch. Ihr seid wohl noch nicht lang hier augestellt,Seid noch des Wegs unkundig, wie cs scheint,
Und darf ich fragen um den werthen Namen?
Joh. Wilh. O<z Uontö nenn' ich mich, ein OberländerDoch jetzt im Dienste dieses BergerlandesJenseits der Wupper angestellt.
S ch ar r enbroi ch. lismoiitk?
Das ist wohl ein westphäl'scher Namen.
Mein Sohn, der bei den Lauddragouern stehtUnd auf der Wildbahn jährlich Pferde holt,
Sprach diesen Namen oft, nun Herr Nemonte, —
So weiß ich mit dem rechten Namen EuchZu nennen — wart Ihr bei der Jagd im Forst?.Joh. Wilh. Ich war dabei und hatte mich verirrt,
War von den Jagdgefährten abgekommen,
Ich suchte sie und fand, was ich Ench danke.
Doch Eurem Johauu Wilhelm hätt' es heut