Druckschrift 
1 (1983)
Entstehung
Seite
62
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specifischen Gewicht deS Mostes der verschiedenenTrauben- Arten in keinen» bestimmten Verhältniß,Weintrauben von vielem Zuckergehalt, mit sehr ge-wichtiges Most, können demungeachlet mehr freieSäure enthalten, als andere in einem geringerenZuckergehalt.

Noch verdienen einige Eigenschaften einzelnerNebarten, nämlich die Blume (daS Bouquct), unddie Farbe deS Traubensafts als constanteMerkmaleum so mehr hier ausgehoben zu werden, da sie beider Weinbereitung selbst eine nicht unbedeutendeRolle spielen.

Sehr zu unterscheiden ist die eigentliche BlumedeS Weins von mancher Trauben-Art, von dem so-genannten Bodengefährt, oder dem besondern an-fänglich in der Regel unangenehmen Beigeschmack,welcher sich in Folge desEinflußes des BodenS undder Düngung der Weinpflanzungen, oder der Aus-dünstungen ihrer Umgebungen dem Beeren-Saftemittheilt.

Für daS Einsaugen der fremdartigen Substan-zen auS dem Boden oder der Atmosphäre ist eineRebensorte empfänglicher als die andere, bei allenaber ist der Beigeschmack weit nicht so dauernd,wie die Blume, indem sich jener in de> Regel schonnach einigen Jahren nach dem Einkellern, oft schonnach dem ersten Ablaß deS WeinS wieder verliert.Der natürliche, einzelnen Traubensorten eigenthüm-liche Geschmack, oder die sogenannte Blume liegt —ebenso wie der angenehme Geschmack mehrerer Obst-