Druckschrift 
1 (1983)
Entstehung
Seite
30
Einzelbild herunterladen
 

30

Tab.1. !>) einen kleinen aufrechten, milchweißen Körper,den Keim.

Dieser ist aus lanzetformigen, im innernTheile vereinten, und im äussern sehr stumpf auf,gerichteten Samenlappen, und dem runden untenetwaS gedehnten Würzelchen zusammengesetzt.

Wenn die wohlthätige Einwirkung der Früh,lings-Sonne und der erwärmten Feuchtigkeit deSBodens den zarten Keim entfaltet und seine Deckesprengt, so treten zuerst zwei Würzelchen, genährtvon dem milchigten — bei der Keimung im Kernsich bildenden Safte hervor, senken sich hinah inöie Erde, und treiben den kleinen Stamm mit denSamenlappen und Stämmchen hervor, von welchenerstere in Farbe und Form von letzterem sehr verschie-den, nur dazu bestimmt zu seyn scheinen, dem zartenPflänzchen so lange zum Schutze, und wie die Mut«terbrust dem Säugling, zur feinern Nahrung zudienen, bis solches erstarkt ist.

T-b.I. So entwickelt sich nach und nach die junges>«. 9. Pflanze, wie sie die nach der Natur gegebene Zeich-nung darstellt, worin wira) die Wurzel,

1i) die Saamenlappen,

, e) die Knospe,

<l) ein sich entwickelndes Blatt, unde) die Afterblätter, welche die Augenbegleiten,

bemerken.