Druckschrift 
1 (1983)
Entstehung
Seite
29
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Auch in der TraubewVarietät, viti» viniferssp^ron», der Corinther Traube, deren Benennungsparen» den gänzlichen Mangel an Kernen andeu-tet, bilden sich in der Regel bei vollkommenerEntwicklung Saamenkbrner auS, nur sind sie imgleichen Verhältnisse mit den kleinen Beeren derTraube so unbemerkbar, daß dadurch leicht dieMeinung, dieselbe sey ganz kernlos, entstehentonnte.

Jeder Traubenkern hat drei Decken, die äussereist etwas fleischig, so lange die Beere unreif ist,und häutig in der zeitigen Beere.

Seine Aussenseite ist bei einigen Varietätenbraun, bei andern bunt, bei einigen braungelb.

Die mittlere Decke ist beinartig und zerbrech,lich, im innern Theile bildet sie hockerartige Fal,ten, die durch die zwei tiefen Furchen des Bau,cheS entstanden sind , welche zur Hälfte die dreiZellchen der Höhlung theilen, worin sich das Markbefindet, so wie gegenüber in der Mitte der an»dern Seite die Nabeldffnung sich zeigt.

Die innere Decke ist eine sehr dünne Haut,welche unmittelbar das Mark einschließt.

DaS Mark besteht») auS der Keimdecke, welche die ganze Höhlung ra». i.

der innern Haut einnimmt, von der Form des T'«-

KernS, fleischig und weiß ist.

Theilt man sie nach der Länge, so sieht manjn ihrem innern Theil