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zu dürfen glaubten, weil sie bei der Auswahl dergeeigneten Rebarten überhaupt sehr zu beachten,und im entgegengesetzten Falle häufig als einemitwirkende Ursache bei der Ausartung derselbenanzusehen ist, gehen, wir
U. auf die einzelnen Bestandtheileder Weinrebe
über.
t.) Der Kern,
(Tab. I. Fig. 1. 2. Z. 4.)öder daS Samenkorn der Weinrebe, wodurch diesedurch die Natur fortgepflanzt wird, ist hornartig,und seine Gestalt bei einigen Varietären verschie-den. Bei länglichen Beeren sind nämlich die Kerne«twaS länger, als bei jenen Rebsorten, die rundeBeere haben. Ebenso wird ihre Dicke theils durchden großern ober geringern Umfang der Beeren,theils durch die in denselben befindliche Zahl be«dingt, welch letztere nicht, wie einige Botanikerbehaupten, im gleichen Verhältnisse mit der Amzahl der Kelchzähne, der Blumenblätter, der Staub»fäden, regelmäßig auf 5 bestimmt bleibt, sondernnach den verschiedenen Rebarten manchmal auchals Folge einer mehr oder weniger vollkommenenAusbildung des Kerns von t bis 5 wechselt. ,
Ganz kernlose Trauben gibt es bei wildenReben eben fo wenig, als bei cultivirten, wenndie Beeren den erforderlichen ZeitigungSgrad er-langen.