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1 (1983)
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leichter verdicken sich die Dünst«, weil die obereLust kälter ist. Der unterste Theil hingegen hatschon manche Nachtheile der Ebene.

Daher wächst der beste Wein in der Ncgelin der Mitte des Berges.

Ueber die Einwirkungen der Nachbarschaft vonFlüssen und Landseen auf den Weinbau sind nachChaptal*) die Meinungen der Oenologen getheilt;offenbar spricht aber die Lage der besten Wein-berge in Frankreich, Süddeutschland, Ungarn, derSchweiz u. f. w. dafür, daß die Nachbarschaft vonFlüssen und großen Landseen nur sehr vortheilhastseyn kann, besonders für solche Weinberge, welchehoch genug liegen, um nicht eher von den feuch-ten Ausdünstungen erreicht zu werden, bis sichsolche großern Theils mit der atmosphärischenLuft verbunden haben.

Ein nachtheiliger Einfluß derselben wäre dahernur dann möglich, wenn unterirdische Dünste denWeinpstanzungen bereits hinlängliche Nahrung,welche mit der Wirkung des Lichts und der Wär-me auf den Nahrungssaft im Verhältnisse steht,verschafften, und die aus der Nachbarschaft derFlüsse kommende Feuchtigkeit somit für jene über»flüssig und schädlich wäre.

Nach dieser kurzen Andeutung der Beschaffen-heit des für den Weinstock geeigneten BodenS,Climas und der Lage, welche wir nicht umgehen

') A- a. 0. S. 512.