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Aber die Rücksicht, daß diese theils an sichunvollständig, theils nicht auf sichere Beobachtunggen gegründet, oder nicht für eine systematische Classi«fication bearbeitet sind, läßt uns hoffen, daß einekurze Zusammenstellung des Wesentlichen auS frü,heren Schriften in Verbindung mit den Resulta-ten eigener Beobachtungen hier nicht unwillkom«men seyn werde.
Da übrigens tine genaue Kenntniß des in-nern organischen Baues der Weinrebe für denvorliegenden Zweck an und für sich nicht nothwen,dig — und zu erwarten ist, daß das lebendigereInteresse, welches sich neuerlich für das nützlicheFach der Oenologie aüsspricht, einen unsererdeutschen Naturforscher bewegen werde, daS Be-dürfniß einer gründlichen und möglichst gemein-faßlichen Physiologie des Weinstocks recht bald zubefriedigen;, so wird eS hier an einer gründlichenBeschreibung der äussern Theile, und an einigenallgemeinen Bemerkungen über die Natur derWeinrebe genügen.
!. Der Weinstockist «in rankendes perennirendes sehr markiges Ge-wächs, als dessen Vaterland man die gemäßigteZone Asiens in so ferne mit Grund annimmt,weil von diesem schonen Garten der Natur, nachallen geschichtlichen Spuren, die Cultur der Wein-rebe sich Hand in Hand mit der Gesittung der Völ-ker in die übrigen Theile der alten Welt verbreitete.