Druckschrift 
2 (1793)
Entstehung
Seite
10
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durch einen Sieb, daß es dicke wirb, schütteeS wieder in den Hessen, laß es ein bischensieden, lege ein Stück! Butter, und gestoß»nen Mußkatblüh daran, und richte die Suppedann über gepfartzte Scmeln an.

Braune Suppe.

Ein Stück Kernfette, Rindfleisch, Kalb«fleisch, Kalberhaxen, auch Celcri, und derglei-chen schneide man blattlet, thne es in einenRain, laße es, nachdem man unten Glutgegeben hat, braun dünsten, doch braucheman die Vorsicht es umzurühren, und einenSaft nachzugeben, bis es braun wird, da eSsich sonst anlegt; Wen« es braun ist, gießeman eine Suppe daran, laße sie aussieden,schlage sie durch ein Sieb, uud koche ein, wasman will;

Spargelsuppe.

Nihm ein Stückchen Butter, ein Köch-lest voll Mehl, abplantschettete Spargl undFrösche in einen Rain , laße alles dünsten,gieße eine Erbsensuppe darauf, laße es siedenwürtze, saltze es und richte die nun fertige Sup-pe über gebahete Semeln an.

Sup-