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Kleines Kochbuch, oder Sammlung einiger wenigen, aber ganz besondern ausgesuchten Speisen, nach heutigem Wienerischen Geschmacke : Eingerichtet für alle Gattungen der Stände
Entstehung
Seite
107
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durchsichtig sind, laß sie in einem Weidlingüber Nacht stehen, seihe sie durch ein Nudel-sieb ab, und laß den Zucker sieden, thue denZucker so bald er siedet von Feuer, und wenner gesulzr ist, thue die Marillen darein, laßsieden bis es sich wieder sulzet, laß sie sonachin einem Weidling über Nacht stehen, undseihe sie wieder ab, setze den Zucker auf dieGlut, laß ihn sieden bis er gesülzt ist, thuedie Marillen darein, setze es auf die Glut,laß sie nur so lang darin, bis sie warm sind, ^laß sie in einem Weidling abkühlen, mache so-dann das Glas warm, richte die Marillenschon darein, und gieße den Zucker darauf,daß er gleich neben den Marillen dahergehet,laß sie Z Tage stehen, den übrigen Zuckeraber siede, und gieß ihn, darauf.

Germküpfel.

Nihm 12 ^oth gut und schön abgewas--serten Butter, 2 ganze Eyer, und 4 Döt--ter, 2 Löffel voll Germ, 1 Seirel Obers,mache den Teig, wie den Buttertteig mit ic>5orh Mehl, walke ihn schön dünn aus, machedreyeckigte Fleckerl daraus, fülle Eingemach-tes hinein, rolle es zusammen, und lege es aufsPapier, laß gehen, schlag weiße Eyer ab.