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gehabt. Er beruft sich auf eine in Wiler befindliche Mark, „die ir baidertail vogt-recht vnd gewaltsami entschaide." Der Spruch lautet nun: jeder Theil solle nützen,besetzen und entsetzen, was in seinem Gericht liege, mit Diensten und Fällen.Geben an zinstag vor st. Kathrinatag 1470.
Das Siegel des Ausstellers (dunkelgrün, in ungefärbter Schüssel; Schild halb r. gelehnt, geviertet, in1 eine Eose; Helm mit ausgeschnittenen, wehenden Decken; darauf 2 Homer; die Umschrift: .. Ijnns. olridj ..
.........auf einem fliegenden Bande).
Perg. Or. Donaueschingen.
1) Soll heissen 1297; vergl. Bd. I, Nr. 644. Die Urk. v. 1435, Nov. 14. s. Bd. III, Nr. 244.
1470, Nov. 20.
578. Hannsülrich von Almßhofen zur Nüwenburg, zu Vilingen in der Rathstube im
Namen des Grafen Heinrich zu Fürstemberg, Landgrafen in Bare und Herrn zu Husenim Kintzigental, öffentlich zu Lehengericht sitzend, beurkundet, dass vor ihm und denLehensmannen in offenem, verbannem Lehensgericht erschienen die festen, ehrsamenund weisen Gerhart Münser von Sünchingen und Oonrat Schönman von Wolfach, auchst. Oswalds Altars zu Wolfach Pfleger, Namens Burckhart Schnider, Schultheiß, undGörg Lemp von Wolfach einerseits xmd Hanns von Liehtenuelß anderseits, beide ver-fürsprecht, wie Recht ist. Die ersteren klagten, Güter, genannt der Happach, seienzuletzt einer Frau gewesen, genannt die Messingin, und nach deren Abgang ihrer,indessen habe dieselben Graf Hainrich von Fürstemberg Hannsen von Liechtenuelß ge-geben oder geliehen, „wie das genempt oder gehaisen sin solle." Auf ihre Klageaber hat der Graf diesen Rechtstag vor seinem Lehengerichte angeordnet. Es werdennun verlesen: 1. ein Kaufbrief, wie Hanns Zoly diese Güter an Claus Messing ver-kauft, 2. die Urk. von 1402, Juni 11. (s. oben Nr. 294, Anm. 1.), worauf die Klägerbemerken, man sehe wohl, dass S. G., als er an den von Liechtenuelß die Güterverlieh, der Dinge nicht berichtet gewesen sei. Darauf aber läßt auch der vonLiechtenuelß seine Briefe verlesen und bemerkt: „er sye verhyrat mit ainer fröwen;wären im die gut nit gelihen, im möcht villicht der hyrat nit verfolgt sin". Erhabe seine Frau vor dem Hofgerichte zu Rotwil auf diese Güter verwidemt. Urtheil:„wan Hannsen von Liechtenuelß vormals dry uffschlag geben sind vnd diß der vierdtag ist, das man im dann nach sinem fürwenden furo vntz zum nehsten mantag uff-schlag geben, doch das er als dann sin wyb ') oder iren vollen gewalt by im habensolle, ouch wes er im rechten notdurftig sye, desglichen der ander tail, ouch sol man
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