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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1470.

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stalt ains krottenstains zu kouffen geben hat für gerecht vnd doch wißt das auen-thür", zu dem deßhalb der wohlgeborne Herr Graf Egen, Graf zu Fürstemberg undLandgraf in Bare etc., gegriffen , über den derselbe in seiner Stadt Gißingen Rechtwollte ergehen lassen und den er auf Bitten vieler ehrbarer Leute frei gelassen hat,schwört Urfehde.

Geben vff samßtag nach st. Bartholomeus des hl. zwölfbotten tage 1470.

Die Siegel (grün in ungefärbter Schüssel) der edeln und festen Junker Hannsen von Begkenbach undHannsen von Fürstemberg, beide zu Gisingen (beide wie oben).

Perg. Or. Donauesebingen. B.

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1470, Nov. 20. Villingen.

577. Hannsülrich von Ahnßhofen zur Nüwenburg beurkundet, dass er auf Datum

dieses Briefes zu Vilingen in der Rathstube anstatt und im Namen des Grafen Hain-rich zu Fürstenberg zu Lehengericht gesessen sei und dass vor ihn und die Lehens-rnannen gekommen seien Michel und Diepolt von Ramstain, Gebrüder, und Martinvon Blumnegk für sich selbst und für Conrat Stoll von Stouffemberg. Die Brüdervon Ramstain legen als Kläger durch Eberhart Mäslin von Rotwil, ebenfalls einen Lehens-mann, als ihren erlaubten Fürsprech, vor einen besiegelten pergamentenen Kaufbrief d. d.1372 Samstag vor St. Johanns Tag zu Sungihten (Juni 19.), vermöge dessen GrafHanns sei. von Fiirstenberg dem Burckhart von Ramstain und seinen Erben die Güter,die man spricht Frichen seligen Güter von Wiler, gelegen zu Wiler im Dorfe undBann, zu kaufen gab; fernerhin einen besiegelten pergamentenen Lehenbrief d. d. Mon-tag nach St. Martinstag 1435 (Nov. 14.), vermöge dessen Graf Hainrich von Fürsten-berg dem Walther von Ramstain Vogtei und Gericht über dessen Leute und Güterzu Wiler über alle Güter desselben zwischen dem Vischerbach und dem Herrenstainzu Lehen gegeben habe. Auf diese Lehenbriefe gründen sie ihre Klage gegen Martinvon Blumnegk und Conrat Stoll von Stauffemberg, welche ihnen daran Eintrag thunund namentlich Hühner daselbst erhoben. Hierauf ließ Martin von Blumnegk durchHanns von Fürstenberg, auch Lehensmann, seinen Fürsprech, einen pergamentenenbesiegelten Kaufbrief d. d. 1207 J ) vorlegen, vermöge dessen Graf Egen von Fürsten-berg Herrn Rudolfen von Schnellingen, Ritter, die Rechte die er zu Eschow und Wilerhatte, zu kaufen gegeben, sowie auch einen besiegelten Lehenbrief von GrafenHainrich von Fürstenberg d. d. Freitag nach St. Martinstag 1445 (Nov. 12.), dariner Aulbern von Gypschen dem alten und dem jungen zu Lehen gegeben hatte alleLehenstücke, die vormals Rudolf von Schnellingen zu Eschow und Wiler zu Lehen

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