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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1470.

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der fröwen dartzu. verkünden, vnd welicher tail als dann sümig war, nit destminderlaut man dem gehorsamen tail sin recht gon vnd wirdt der nehst manntag an güt-temtag vor Vnser lieben Fröwen tag Liechtmeß schierstkomend (1471, Jan. 30.) 2 ) 3 )zu Vilingen vnd am suntag zu naht daruor an der herberg ze sinde."Geben an zinstag vor st. Kathrina tag 1470.

Das Siegel des Ausstellers (grün in Schüssel, wie oben).Perg. Or. Donaueschingen.

1) Eine Vorladung an dieses, datirt von 1471, Jan. 4. (frytag vor der hl. dryer Einig, genannt derzwolft tag), liegt im Concept vor. Auf demselben Blatte steht: „Zu disem tag ist mer verkündet disen nach-geschribnen, als sie bye dem nechsten tag nit gewest synd etc. Item hern Heinrichen von Eandegk, ritter,houbtman etc.; hern Sigmunden vom Stain, ritter; hern Hannsen von Nünegk, ritter, vogt zu Eosenfeld;Eberharten von Ryschach zu Nuwenhowen; Jacoben von Gonberg; Rudolfen von Fridingen; Jacoben von Nun-egk; Cünratten von Kippenheim, burgermaister zu Fryburg im Breyßgow; Geruasius von Pforren; Casparnvon Kurnegk d. ä.; Hannsen Enndinger zuEotwil; Cünratten Stollen von StoufFenberg. Pap. Concept. Donau-eschingen.

2) 1471, Jan. 30. (an gutemtag vor vnser lieben Fröwen tag der Liechtmeß) beurkundet Hainrichvon Eandegk, Ritter, Hauptmann etc. das in dieser Sache von dem fürstenbergischen Lehengerichte zu Vilin-gen erkannte Urtheil, das zu Ungunsten Hansen von Liechtenfels und seines Gemahls lautet. Perg. Or. mitdem (abgeschliffenen) Siegel des Ausstellers. — Am selben Tage beurkundet Hainrich von Eanndegk etc. dasdort weiter einhellig gefällte Urtheil wegen der „uffgehaben nutzung" der streitigen Güter: „die wile Hannsvon Liechtenfels offennlich sagt vnd sin vrtail vordert, das er daruon appellieren wolle, vnd sy dann gmainim rechten veruasset gestanden syen, das dann die Sachen vnd das recht zu disem mal sollen bliben anston,jedermans rechten vnschadlich". Perg. Or. mit dem abgeschliffenen Siegel des Ausstellers. Donaueschingen.

3) 1475, Okt. 4. (mitwochen nechst nach st. Michels des hl. ertzengels tag) beurkundet Hanns vonNünegk, Eitter, das in dieser Sache von dem fürstenbergischen Lehengerichte in der Eathstube zu Vilingenvon „der meren tail" gefällte Urtheil: nachdem Marrgret Jünglingin, genannt Messingin, die Güter auf demHappach ererbt und der Pfründe zu Wolfach gegeben hat, sollen sie dieser Pfründe und deren Pflegern ver-bleiben. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (grün, in Schüssel; im Schilde ein Querbalken, darüber einStern; auf dem Helme 1 Flug mit Querbalken; S. Ijmta. u.. ntmcdi.). Donaueschingen.

1470, Dez. 24.

579. Hainrich von Rumlang bekennt von Grafen Hainrich zu Furstenberg etc. dem

älteren zu Mannlehen empfangen zu haben folgende Lehengüter, so seine Vordem lautWeisung der alten Lehenbriefe von der Grafschalt Fürstenberg gehabt'): Sindelstaindas Burgstall, die Feste und den Hof, der dazu gehört, mit Holz, Feld, Wunne undWeide, Aeckern, Wiesen und allen ihren Begriffen und Zugehörden; den großen undkleinen Zehnten an Aeckern, Heu, Werk 2 ) zu Marpach und Riethan im Brigental; einHeuzehntlein auf den niedern Wiesen zu Vilingen, „das da gaut vsser der fröwen in

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