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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1467—1468.

1461, Dez. 9.

Innsbruck.

542. Sigmund Herzog zu Osterrich etc. schreibt den edeln, seinen lieben Oheimen

und getreuen Hainrich und Conradt, Grafen zu Furstenberg, seinen Dienern, jedembesonders, seinem getreuen, lieben Dietrichen von Rümlang, dem er seine Haupt-mannschaft am Swartzwald befohlen und laut anliegender Abschrift *) wegen derseltsamen Läufe, „dardurch zu besorgen ist der Aitgenossen aigen mutwilligs fur-nemen", geschrieben hat, so stark als möglich zuzuziehen, wann die Eidgenossen derEnden sich regen, und jener sie, die Grafen, um Hilfe ermahnen wird, und Landund Leute dort retten zu helfen.

Geben zu Insprukg an mitichen nach Vnser lieben Frawen tag Conceptionisanno domini etc. 1467. D. d. in consilio.

Das rückwärts aufgedrückte Siegel des Ausstellers fehlt.Pap. Or. Staatsarchiv 'Zürich. B.

1) Dieselbe fehlt.

1468.

543. Der zug, so von vnsern vigenden für Tungen warend: der marggraff von

Baden mit 500 ze roß vnd fus, graffCunrad von Tübingen, graff Cunrad von Fürsten-berg, her Hans von Landegk, her Ruprecht l ) von Stouffen, her Martin von Stouffen,Wilhelm von Vrbach.

Aus dem Eathsprotokoll Nr. V, B, 190 b , Mspt. fol. im Staatsarchiv Luzem, mitgetheilt von Dr. v. Lie-benau daselbst.

1) Richtiger: Trutprecht.

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1468, Jan. 7.

544. Thüring von Habwil, Ritter, Landvogt, und Trutprecht Herr zu Stouffen

schlichten auf Befehl Herzog Sigmunds zu Osterrich die Spenne und Zwietracht zwi-schen den Grafen Heinrich, Cunrat und Egen zu Fürstemberg, Landgrafen im Bore,und den ihrigen einerseits und Schultheiß, Burgermeister, Rath und der gemeinenStadt zu Vilingen und den ihrigen anderseits auf einem gütlichen Tag zu Friburg infolgender Weise. 1. In Geldschulden oder anderen Sachen, ausgenommen Lehen- undHohengerichtsachen soll der Kläger dem Beklagten nachfolgen in das Gericht, worin

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