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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1457-1458.

Geben vif samstag vor dem sontag Cantate 1457.

Das (aufgedrückt gewesene) Siegel der Aussteller fehlt.Perg. Or. Donauesohingeii. B.

1457, Sept. 7. — 1458, Mai 5.

446. Kundschaften über die Grenzen der Herrlichkeit und Wildbänne der Grafschaft Fürsten-berg zwischen dem Lachendenstein und dem Neckarsfurt.

1457, Sept. 14., Hans Kratt von Schurhain, von den Amtleuten der Grafen Hainrich und Conrat zuFürstenberg darüber befragt, erklärt eidlich, von seinen Eltern gehört zu haben, dass die Grenzen reichen vomNegkersfurt gen Troßingen in die Linden ') zwischen die „dörfen" und von dannen auf Frenen gen Husenund von der Frenen durch den Sitingerberg aus. Geben an gütemtag vor st. Matheus des hl. zwölf boten tag1457. —■ 1457, Sept. 15. Hanns von Sunthusen zu Sunthusen, von den beiden genannten Grafen angerufen,erklärt, von seinen Eltern vor 30 Jahren gehört zu haben: „hart am Lainberg ab gen Guningen vnd gen Karpfenin den thurn vnd dauon hinüber an den Sitingerberg in mitten daruff vnd vber den Sitingerberg das tal,haiset Selbtal, ab in den bach zwütschent Wurmlingen vnd Meringen in Dietfurt, daruß in den Otenfurt ander Tönow zwütscbent Tuttlingen vnd Meringen, vom Otenfurt hinuff das Hochgesträß hinuß in ainen stainzwütschend Emmingen vnd Hattingen, haiset der Lachendstain, da sond dry grauen vf dem selben stain essenab einem schilt vnd ieder sin ffis in sin grauffschaft strecken 2 ), mit namen Fürstemberg, Nellemburg vnd Hochem-berg." Dieß beschwört er bei dem Eide, den er seinen Herren, Ludwig und Eberhart Grafen zu Wirtemberggeschworen. Geben am donnstag nach des hl. Crütz tag Exaltationis 1457. — 1457, Sept. 14. Hermann vonSunthausen n ) zu Möringen sagt über den Laohendenstein dasselbe und ferner, dass die Grenzen gehen vom Ot-tenfurt in Markmüli, von da den Bach hinauf bis in den Seittingerberg und über den Berg gen Hausen vfFrenen (und dieses liege in der Grafschaft Fürstenberg) und dann durch den Lubenhart gen Trossingen in dieLinden zwischen den Dörfern und aus derselben Linden gen Neckersfurt. Innerhalb dieser Grenzen habe erauch oft seinen Herren von Fürstenberg jagen geholfen. Geben am guottemtag nechst vor st. Matheus deshl. zwolfpoten tag. Copie. — 1457, Sept. 14. Peter von Emmingen zu Emmingen, von den ehrsamen BurkartTierberg und Hans Kuch von Fürstemberg, Amtleuten der Grafen Hainrich und Conrat von Fürstenberg auf-gefordert, zeugt übereinstimmend mit obigen. Geben wie die vorige Urk. — 1457, Sept. 15. Hans Lorer vonVilingen auf seinen Eid, den er der Stadt Yilingen geschworen: „Guningen vnd Husen vff Frenen ligen in dergrauffschaft Fürstemberg." „Hab von minen herren von Fürstenberg wegen zu Gunningen lantsasen gesucht,die minen herren von Fürstenberg swüren als lantsasen, vnd zu Trossingen st. Verenalüte, die ouch minenherren von Fürstenberg huldten und swüren als vogtlüte, wan sy vögt über st. Verenalüte in ir graufschafftsind." Geben an domstag nächst nach des hl. Crütz tag Exaltationis 1457. — 1457, Sept. 14. Hanns Zepf von■Wurmlingen bei seinem Eide, den er Herrn Conrat von Bechberg von Hochenrechberg, Dompropst zu Costentz,geschworen: der Forst sei ihm zum erstenmal von dem Forstmeister seiner Herren von Fürstenberg geliehenworden „gen Trossingen in die linden zwütschent den dörfern durch den Lubenhart gen Husen uff Frenen inKatzenstaig vnd vber den Sitingerberg in Tayebüch, daruß in Markmülinfurt, dauon in den Otenfurt und vomOtenfurt in den Lachendenstein". Geben am gütemtag vor st. Matheus des hl. zwolfpoten tag 1457. — 1457,Sept. 20. Peter Schelblin von Thonowesehingen ähnlich auf den Eid, den er seinem Herrn, Sigmund vom Stain,geschworen. Geben vf zinstag nechst vor st. Matheus des hl. zwolfpoten tag 1457. Copie. — 1457, Sept. 17.