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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1457—1458.

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Hainrich von Klingenberg: seine Eltern und er selbst haben in Namen seiner Herren von Fürstenberg gejagtam Koppenhain, am Orenberg und am Waldperg. Geben vif samßtag nehst nach des hl. Crütz tag Exaltatio-nis 1457. — 1457, Sept. 7. ßentz von Buch der ältere zu Gisingen, ähnlich wie die obigen. Geben amgütemtag nehst vor des hl..Crütz tag Exaltacionis zu Herpst 1457. — 1457, Sept. 7. Ebenso Hainrich Jäger,genannt Spat zu Imendingen. Geben wie die vorige Urk. — 1457, Sept. 20. Virich von Rümlang zu Sindel-stain ebenso; hat von wegen seiner Herren von Fürstenberg bei 40 Jahren „an die ende gelait helfen mülinenbesehen iren vorstmaistern." Geben an st. Matheus aubend 1457. — 1457, Sept. 14. Hanns von Göbergebenso. Geben an güttemtag nehst vor st. Matheus tag 1457. — 1457, Sept. 7. Hainrich von Almshouen zuder Nüwemburg ähnlich; ... „durch den Lubenhart, darinne litt vngeuarlichen in mitten ain bühel, in denselben bühel, vnd gen Trossingen" u. s. w. So denkt er seit 60 Jahren. Geben am güttentag nehst uor deshl. Crütz tag ze Herbst Exaltacionis 1457. — 1457, Sept. 7. Hans von Howdorf zu Owelfmgen, Ritter, wieder obige. Geben wie die vorige Urk. — 1457, Sept. 7. Burkhart Reckenbach zu Gisingen ebenso. — 1457,Sept. 20. Clauß Jäger zu Thonaweschingen auf den Eid, den er seinem Heirn, Sigmund vom Stain, geschworen;war Knecht und Jäger Junker Rudolfs von der alten Blumeneckh b ), dorn seine Herren von Fürstenberg er-laubt haben in ihrem Forst zu jagen und der ihn hieß die Grenzen des Forstes sieh von Häcklin von Göningenweisen zu lassen, „der was in dem altere ob hundert jaren". Geben vff zinstag nechst vor st. Matheus tag.Copie. — 1457, Sept. 14. Hanns Kysling von Husen vnder Lupfen, auf den Eid, den er seinem Junker VlrichBletz von Rotenstain geschworen. Hat den Umfang der Grenzen vor 60 Jahren von seinen Eltern und vonalten Leuten, die über 80 Jahre gedachten, gehört. Geben an gütemtag nehst vor st. Matheus des hl. zwölf-botten tag 1457. —■ 1457, Sept. 18. Hans von Rischach zu der Nüwenhowen ebenso. Geben vff sontag nechstnach des hl. Crütz tag ze Herbst Exaltationis 1457. — 1457, Sept. 14. Hainrich Martin von Esslingen, Vogtzu Meringen bei dem Eide, den er seinen Junkern von Clinggenberg geschworen, ebenso. Geben an güttemtagnehst vor st. Matheus des hl. zwölfbotten tag 1457. — 1457, Sept. 7. Hainrich von Almeßhofen zu Immen-dingen ebenso. Geben am gütemtag nehst vor des hl. Crütz tag ze Herpst Exaltationis 1457. — 1457, Sept. 13.Vlrich Drisger von Ymendingen ebenso. Geben wie oben. — 1458, Mai 3. Hans von Clingenberg, Ritter, beiseinem Eide. Geben an mittwoch des hl. Crütz tag ze Meyen 1458. — 1458, Mai 3. Caspar Vilmering,Jäger, ebenso. Geben wie oben. — 1458, Mai 5. Hans Hüntschinger, derzeit Vogt zu Mülhusen, auf Anfrageder ehrsumen Paulus von Fümdow, Landschreibers in Bar, und Bartholomeus Agkermann, Diener der GrafenHainrich und Conrat zu Fürstenberg, bei dem Eide, den er seinem Herrn, Grafen Eberhart von Wirtemberg,geschworen, ebenso. Geben an frytag nehst nach des hl. Crütz tage als es funden ward 1458. — 1458, Mai 5.Hans Degkinger von Toningen, bei dem Eide, den er seinem Herrn Grafen Eberhart von Wirtemberg, ge-schworen, ebenso. Geben an frytag nehst des hl. Crütz tage als es funden ward 1458.

Pap. Or. mit aufgedrückten, aber unkenntlichen Siegeln, Donaueschingen, und durch die kaiserlicheKanzlei zu Rottweil collationirte Copien von 1572 im Stadtarchiv Freiburg.

a) Copie : Santhausen.

b) Irrig für Blumberg.

1) Nach Eintrag des f. Archivars Merk im Repertorium speciale über die Jurisdictionsinarken, p. 9, »wurdefür die Verwahrung dieser Linde in älteren Zeiten von Fürstenberg einem Bürger zu Trossingen alljährlich 1 fl.bezahlt. Seit vielen Jahren her aber wurde solche von Fürstenberg und Hochberg gemeinsamlich mit einem eichenenHaag umzäunt. 1790 war man Willens die Linde mit einer Mauer oder mit Marksteinen einzufassen; da aber so-wohl Würtemberg als Rottweil protestirte, blieb es beim Alten.«

2) Ein alterthümlicher Zug, der an vielen Grenzmarken widerkehrt und noch heute hie und da von derVolkserinnerung festgehalten wird.

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