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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1457.

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Geben an sonntag nach dem Jarstag 1457.

Das Siegel des Ausstellers fehlt.Perg. Or. Donaueschingen. B.

1451, Jan. 7.

444. Hans von Brunnbach hat 220 ff A Straßburger von dem edeln, wohlgebornen

Herrn Grafen Heinrich zu Fürstenberg, Landgrafen in Bare und Herrn zu Husen imKinczigental etc., zu Lehen gehabt, wovon 100 ff an eine ewige Messe und ihm 120 ffzugehörten. Nun hat der obgenannte, sein gnädiger Herr diese 220 ff ^ in Beiwesenund „schidung" der festen, seiner (Hansen von Brunnbach) lieben Schwäger FridrichenWidergryns und Mathisen Bock, beider von Stouffenberg, und anderer, die der Graf da-zu geordnet, abgelöst, ihn seines Eids und seiner Mannschaft deßhalb entlassen undihm das Geld, soviel ihm (Brunnbach) gehörte, zu eigen und die Pfründe mit den100 g ihm und seinen Erben, doch der Messe an den 100 ff ohne Schaden, zu leihengegeben. Deßhalb verzichtet er, Hans von Brunnbach, auf alle Rechte und Ansprache,die er oder seine Vordem je vom Anfange bisher an den 220 ff gehabt haben, eswäre an Botenlohn, Briefen oder ausstehenden Zinsen, und spricht den benannten,seinen gnädigen Herrn des obgenannten Gelds und aller davon herrührenden Sachenledig und los.

Geben an frytag nach der hl. dryer Konig tag 1457.

Das Siegel des Ausstellers fehlt.Perg. Or. Donaueschingen. B.

1457, Mai 14.

445. Heintz von Mülnheim, Bitter, der Meister, und der Bath zu Strasburg schreiben

dem edeln wolgebornen Herrn Heinrich, Grafen zu Fürstemberg, Landgrafen in Boreund Herrn zu Husen im Kintzigental, dass sie auf die Werbung des Adam, von Winter-tur, seines Schultheissen, „in der sache, antreffende herren Alwigen, grauen von Sultz"eingehen und, wiewol ihnen und den ihrigen von letzterm „vngütlich gescheen ist,"dem Grafen Heinrich zu Ehren und zu Liebe vor ihm einen gütlichen, unverbundenenTag mit dem Grafen Alwig beschicken wollen. Sie bitten Grafen Heinrich, diesenTag in Kürze an einen gelegenen Ort anzusetzen und denen, die zu demselben reiten,ein sicheres Geleit zu erwirken.

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